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16.04.2012
NRW LANDTAGSWAHL 2012
NRW-Fraktionschef macht in Salzuflen Wahlkampf-Stopp
Großes Lob für Stadtwerke Lemgo

Wahlkämpfer: Werner Loke (von links), Reiner Priggen, Manuela Grochowiak-Schmieding und Thomas Hinze. | Foto: pinsch

Bad Salzuflen (jcp). Keinen Zweifel am Willen, in alter Konstellation weiter zu regieren, hat am Wochenende Reiner Priggen, Landes-Fraktionschef der Grünen, beim Wahlkampf-Stopp in Bad Salzuflen hinterlassen. Im Hotel "Arminius" sprach er über die Ziele der Grünen in NRW.

Die rot-grüne Landesregierung habe in den vergangenen 20 Monaten sehr gute Arbeit geleistet. Priggen hofft daher auf eine deutliche Mehrheit für die Koalition, um weitere Ziele umzusetzen. Dabei nannte er unter anderem Fortschritte in der Bildungspolitik, die geplante Polizeistrukturreform und die Energiewende. "Röttgen hat in diesem Bereich dilettantisch gearbeitet", so Priggen. Als Positivbeispiel hob er die Stadtwerke Lemgo hervor, die 70 Prozent ihres Stromes aus Kraftwärmekopplung bezögen. "Solche Partner brauchen wir, um die Energiewende voranzubringen."

Für den Fraktionschef ist auch das Thema "Nationalpark" von großer Bedeutung. Priggen, der unter anderem auch im Landesverband Lippe tätig war, betonte: "Es schmerzt mich, dass dort so ein erbitterter Kampf geführt wird." Eine Handvoll Leute mache aus Eigeninteressen Stimmung gegen das Projekt. Touristisch sei der Nationalpark eine ideale Ergänzung zu den Bädern. Würde man ihn von Bad Salzuflen, Bad Meinberg und Bad Lippspringe aus mit einem Busshuttle erschließen, sei dies ein großer Anreiz für Touristen.

Ingo Scheulen,  Grünen-Ratsherr in Bad Salzuflen, dankte Priggen für seine Rede: "Düsseldorf ist zwar 190 Kilometer entfernt, aber er hat gezeigt, dass die Wahl auch für Lippe sehr wichtig ist."


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Kommentare
"Eine Handvoll Leute machen aus Eigeninteressen..." Wenn Herr Priggen sich der Wirklichkeit verweigert,kann er doch unmöglich seriöse Politik betreiben.

Das 'Tourismus-Argument' ist dermaßen abgedroschen und triftt in vielen Nationalparks erwiesenermaßen nicht zu. Dieser Herr meint wohl, man müsste in Lippe nur einen Nationalpark errichten und schon würden viele der Touristen, die heute zum Beispiel nach Mallorca fliegen, in Scharen nach Lippe strömen, um hier durch den Teutoburger Wald zu wandern.

Außerdem scheint er von der Debatte um einen Nationalpark in der Region überhaupt keine Ahnung zu haben. Sonst wüsste er, dass es sich bei den Gegnern nicht nur um eine Handvoll Leute handelt, die aus Eigeninteresse Stimmung dagegen machen.

Die Grünen scheinen wirklich ernsthafte Probleme zu haben, qualifizierte Personen für ihre politischen Positionen zu finden.



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