Donnerstag, 24.07.2014
| RSS | LZ-Nachrichtenticker | Mediadaten | Kontakt | Newsletter


07.05.2012
NRW LANDTAGSWAHL 2012
Spitzenkandidatin der Grünen macht Station in Lage
Emotionale Diskussion mit Löhrmann

Die Politikerinnen der Grünen | Foto: Castrup

Lage (sc). Sylvia Löhrmann, die Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl, und Manuela Grochowiak-Schmieding, die Kandidatin des Wahlkreises Lippe West, haben sich am Samstag im Lagenser Bürgerhaus vorgestellt. Beide diskutierten mit den Bürgern.

Sachlich solle sie werden, die Podiumsdiskussion, hatte Moderator Jürgen Rosenow eingangs verkündet. Sachlich wurde sie dann auch. Erst als Löhrmann vom Publikum wissen wollte, warum die Lipper über einen Nationalpark kontrovers diskutieren anstatt sich darüber zu freuen, kam Bewegung in die zuvor sehr ruhige Veranstaltung. Ein Thema, das sich Grochowiak-Schmieding auf die Fahne geschrieben hat und das von der Oerlinghausenerin emotional verfechtet wird. "Nur wo man die Natur sich selbst überlässt, kann sich etwas entwickeln", so ihr Credo.

Beide Politikerinnen brachten ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass die Grünen-Programmatik stimme, die Zusammenarbeit mit der SPD in den vergangenen 20 Monaten Früchte getragen habe und man sich eine weitere Zusammenarbeit gut vorstellen könne. "Was uns umtreibt sind die drei Ks: Kinder, Klima, Kommunen", so Löhrmann und sprach von guter Bildung von Anfang an, dem Ausbau der U3-Plätze statt der Ausgabe von Betreuungsgeld.

"Wir müssen offensiv am Klimawandel arbeiten, diese Herausforderung ist größer denn je", stimmte die Grüne ihre Parteifreunde ein. "Die Energiewende muss beschleunigt werde, der Atomausstieg ist nur der Ausgangspunkt." Löhrmann streifte Themen wie Windenergie oder Inklusion und wurde deutlich, als es um die Handlungsfähigkeit der Kommunen ging.

"Kommunen sind die Lebensadern der Demokratie, ob es sozial gerecht zugeht, spürt man nur vor Ort." Es dürfe nicht sein, dass nur noch die wenigsten Gemeinden einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen können. "Was einmal Einsparungen zum Opfer gefallen ist, wird nicht wieder aufgebaut", warnte die Ministerin und warb für ihre Partei: "Wir haben den kommunalen Rettungsschirm auf den Weg gebracht, ein auf zehn Jahre angelegtes Programm, das 3,5 Milliarden Landesmittel bindet." 

Beide Politikerinnen buhlen um die Zweitstimme am kommenden Sonntag, "damit wir mit den bisherigen Erfolgen im Gepäck positive Politik-Veränderung weiter hinbekommen."


WAS MEINEN SIE? SCHREIBEN SIE IHRE MEINUNG



Sicherheitscode:

Bitte geben Sie oben
stehenden Code hier ein*:


*Pflichtfelder





Anzeige

Service
Das Magazin