Detmold. Die Menschenmassen im Palaisgarten haben anlässlich des NRW-Tags keine gravierenden Schäden am Park hinterlassen. Das ist das Resümee der offiziellen Übergabe gestern an den Parkbesitzer, den Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes (BLB).
BLB-Sprecher Carsten Pilz bestätigte, dass es damit bei der vorläufigen Einschätzung geblieben ist. "Gemessen an den Menschenmengen", so Pilz, "sind die Schäden nur als Kleinigkeiten zu betrachten." Gleichwohl sei es durch die bis zu 8000 Menschen zeitgleich zu starken Verdichtungen des Rasens gekommen. Es gebe einige braune Stellen, hier und da auch mal Reifenspuren. Dennoch, so Pilz, müsse ein solches Ereignis mit 8000 Besuchern eine Ausnahme bleiben. Der Park sei ein Denkmal, und bei Regen hätte sich ein ganz anderes Schadensbild ergeben: "Dann hätte das zu Woodstock-ähnlichen Verhältnissen im Schlamm geführt." Pilz nannte als Beispiel das gerade gefeierte Festival an der Uni in Paderborn mit 14.000 Menschen. Da sehe der Rasen ganz anders aus, und wenn zum Beispiel im Palaisgarten für ein Open-Air-Event Eintritt genommen würde, dann kämen auch die Menschenmengen ungeachtet der Witterung.(sk)
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