Landestheater zeigt "Geschlossene Gesellschaft"

Düsterer Stoff mit versteckter Komik

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Henry Klinder, Gaby Blum und Kerstin Klinder (von links) stehen in "Geschlossene Gesellschaft" im Detmolder Grabbe-Haus auf der Bühne. - © Foto: Landestheater/Hörnschemeyer
Henry Klinder, Gaby Blum und Kerstin Klinder (von links) stehen in "Geschlossene Gesellschaft" im Detmolder Grabbe-Haus auf der Bühne. (© Foto: Landestheater/Hörnschemeyer)

Detmold (blu). Jean-Paul Sartres Stück "Geschlossene Gesellschaft" hat am Freitag im Grabbe-Haus Premiere.

In dem auf den ersten Blick so düsteren Stoff hat Esther Muschol, die das Stück fürs Landestheater inszeniert, auch komische Anteile entdeckt. "Die finden sich eher zwischen den Zeilen, man muss sie entdecken wollen", sagt die Regisseurin.

Komik entstehe immer auch dann, wenn keiner der an einer Handlung Beteiligten seine eigene Strategie, sein Vorgehen aufgeben wolle, und das geschehe hier im hohen Maße. "Daraus entsteht eine Spannung, die die Qualität des Stückes ausmacht", so Esther Muschol.

Eine Besonderheit der Produktion: Für die Ausstattung zeichnen keine Bühnen- und Kostümbildner des Landestheaters verantwortlich, vielmehr ist diese in Kooperation mit der Hochschule RheinMain, Studiengang Innenarchitektur, unter Leitung von Prof. Reiner Wiesemes entstanden

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