Premiere im Grabbe-Haus

Landestheater brilliert mit Sartres "Geschlossene Gesellschaft"

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Die drei Unverbesserlichen: Henry Klinder (Garcin), Gaby Blum (Estelle) und Kerstin Klinder (Inés, im Bild von links) sind unfähig, sich ihre Fehler einzugestehen.  - © Foto: Landestheater/Hörnschemeyer
Die drei Unverbesserlichen: Henry Klinder (Garcin), Gaby Blum (Estelle) und Kerstin Klinder (Inés, im Bild von links) sind unfähig, sich ihre Fehler einzugestehen.  (© Foto: Landestheater/Hörnschemeyer)

Detmold. In einer beeindruckenden Inszenierung von Esther Muschol hat das Landestheater Detmold Jean-Paul Sartres "Geschlossene Gesellschaft" auf die Bühne des Grabbe-Hauses gebracht. Am Freitag feierte das Stück Premiere.

Henry Klinder, Kerstin Klinder und Gaby Blum stellen darin Verstorbene dar, die in der Hölle gelandet sind. Erst nach und nach offenbaren sie, welche Schuld sie vor ihrem Ableben auf sich geladen haben. Die unseligen Drei werden zu ihren eigenen Folterknechten, weil sie unfähig sind, sich der eigenen Schwäche zu stellen.

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