Detmold (blu). Wenn Architektur auf Haute Couture trifft, entsteht "archicouture". Und wer die anzieht, trägt mitunter ein ganzes Museum am Leib. So zu erleben bei einer ungewöhnlichen Modenschau in der Hochschule OWL. Fünf Models führen die Bachelor-Thesis von Celia Günther auf dem Laufsteg vor.
Die Modenschau ist ein Kolloquium in ungewohntem Format. Celia Günther hat die Raumwirkung berühmter Museen untersucht. Die Wirkung eines Raumes sei wie seine Seele, erklärt sie im Intro zu ihrer Performance. "Und für Museen gilt das in besonderer Weise", erzählt sie im Anschluss. "Architektonische Gestaltungselemente sind hier sehr bewusst eingesetzt und folgen eher künstlerischen als rein funktionalen Kriterien."
Für ihre Arbeit hat sie fünf Kleider entworfen, die das Raum-Erlebnis, das die Architektur transportiert, spiegeln. In der Modenschau wird so die Atmosphäre der Museen hautnah erfahrbar.
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