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24.03.2011
LAURA SCHÜRING
Moderne Methoden der Gestaltung gefallen nicht Jedem

Detmold. Das Kriminalschauspiel "Der Richter und sein Henker" überrascht mit modernen Gestaltungsmethoden, die nicht unbedingt Jedermanns Geschmack sind.
  Eingeleitet durch ein beeindruckendes Kontrabass-Solo haben die Schauspieler der Dinslakener Burghofbühne das Schauspiel nach dem Roman des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt auf die Bühne des Landestheaters gebracht.

Die Inszenierung lässt das vorwiegend junge Publikum an einigen ironischen Stellen schmunzeln. Das Bühnenbild ist – nur mit schwarzen mobilen Raumelementen, Klappstühlen und einfachster Möblierung versehen – äußerst schlicht gehalten.

Doch die Bühnenumbauten erfolgen auf unterhaltsame Weise: Untermalt von improvisierter Musik des stets auf der Bühne weilenden Kontrabassisten bringen die Darsteller ihr benötigten Requisiten entweder selber mit auf die Bühne oder die Kulissen-Elemente werden von im Frack gekleideten Personen verschoben. Eine Schweizer Fahne hängt während des ganzen Stücks über dem Bühnengeschehen. Hiermit wird der sarkastisch-humorvolle Blick Dürrenmatts auf seine Heimat deutlich gemacht.

Interessant ist außerdem, dass die Figur Dürrenmatts in die Handlung eingebunden ist und den Zuschauer durch die wechselnden Schauplätze führt. Doch dafür, dass schon das Bühnenbild so minimalistisch ist, passiert innerhalb der Gestaltung der Handlung zu wenig. Allerdings verleiht Regisseur Thorsten Weckherlin dem eigentlich eher drögen Schulstoff-Roman durchaus eine neue Perspektive, indem er ironische Elemente einbaut.

Dokumenten Information
Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2014
Dokument erstellt am 24.03.2011 um 20:43:14 Uhr
Letzte Änderung am 24.03.2011 um 20:44:38 Uhr

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