Herbert Huber macht in seinem Leben die Erfahrung, dass viele Menschen ihm zuhören. Als er eines Nachts im Streit mit seiner Frau, es ging um Leberwurst, eine bittere Äußerung macht, gerät er in den Zwiespalt des öffentlichen Selbstmörders. Seine Frau verstand ihn falsch - und er verstand sich selbst auch nicht so recht. Jedenfalls, ist Herbert plötzlich interessant für die Welt.
Sieben Menschen, die er nie zuvor gesehen hat, wollen auf einmal, dass er für sie stirbt. Wegen der Kommata, der Steuern, einer vorenthaltenen Liebe oder für die Kirche, auf jeden Fall sollte er doch gefälligst einen Grund benennen. Der Arbeitslose Herbert beginnt sein neues Leben im Rampenlicht zu lieben, doch dieses existiert nur, da es enden soll. Trotzdem hält er sich durch den großen Zuspruch für einen Helden und glaubt seinen frisch gebackenen Zuhörern.
Auch seine Frau und ihre Mutter, die nicht genau wissen, was zu tun ist - aber dafür besser als Herbert, warum er sich eigentlich umbringen will – verleihen der tragischen Geschichte ihren tollen ironischen Beigeschmack. Diese unbeholfenen, naiven und sympathisch überheblichen Charaktere waren es wohl, die das Publikum derart zum Lachen brachten.
Die Inszenierung nutzte das gesamte Landestheater als Bühne aus. Selbst vor den Sitzreihen des Publikums machte sie keinen Halt, weshalb die Zuschauer nicht bloß Zuschauer blieben, sondern zum festen Teil des Stücks wurden. Auch wenn wieder mal unerwartet ein Schauspieler von einem ebenso unerwarteten Platz kam oder verschwand, musste das Publikum unwillkürlich lachen, weil es eben so unmöglich und seltsam erschien.
Immer wieder überrascht auch der Text, der in seiner endlosen Mehrdeutigkeit kleine Wahr- und Weisheiten unglaublich wirklich verpackt. Obwohl das Stück in seiner ursprünglichen Form schon 1928 geschrieben wurde, ist es heute in der überarbeiteten Fassung immer noch aktuell und interessant.







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