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24.03.2011
DETMOLD
Landesbühne Rheinland-Pfalz zeigt bewegendes Schauspiel im Sommertheater
Zwischen Berufung und Gewissen

Peter Hohberger als Richard Strauss und Leo Braune in der Rolle des Stefan Zweig | Foto: Landesbühne Rheinland-Pfalz

Detmold (Nv). Zur Halbzeit der Landesbühnentage war am Mittwochabend im Som­mer­theater die Landesbühne Rheinland-Pfalz aus Neuwied angetreten, ein Theater ohne festes Ensemble. Und sie brachte in der Inszenierung von Gert Becker mit lediglich fünf Personen ein ebenso faszinierendes wie bewegendes Drama auf die Bühne: "Der Fall Richard Strauss".

Sein Autor ist Ronald Harwood, der selbst früher Mitglied der Royal Shakespeare Company war. Exzellente Darsteller machen den Abend zum fesselnden Ereignis. Peter Hohberger gibt einen zunehmend irritierter werdenden Komponisten, dessen Vorstellungen vom unpolitischen Künstlerdasein langsam einer grausamen Realität weichen.

Als Ehefrau Pauline agiert Michaela Klarwein, vorschnell und direkt, aber immer überaus couragiert. Leo Braune in der Rolle des Stefan Zweig hat seinen stärksten Moment in einer stummen Szene. Während die Worte "Noch nie war ich so glücklich" im Radio gesungen werden, bricht er - den unausweichlichen Freitod schon vor Augen - langsam zusammen.

Ein starker Theaterabend, der mit lang anhaltendem Beifall bedacht wurde.

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Dokument erstellt am 24.03.2011 um 19:59:27 Uhr

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