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28.03.2011
DETMOLD
Landestheater Tübingen zeigt tollen "Steppenwolf"
Nachtschwarze Impulse für die Fantasie

Martin Maria Eschenbach, Silvia Pfändner und Christian Dräger. | Foto: Landestheater Tübingen

Detmold. Zwischen Geist und Trieb, Mensch und Wolf bleibt viel leerer Raum. Das Landestheater Tübingen hat in seiner Inszenierung des "Steppenwolfs" diese Leere mit wuchtigen, nachtschwarzen Bildern gefüllt.

Die Figur des Harry Haller lässt sich nicht nur anhand der Initialen leicht als Alter Ego ihres Erschaffers Hermann Hesse identifizieren. In den Köpfen der Rezipienten des "Steppenwolfs", des meistgelesenen Romans des 20. Jahrhunderts, existieren unzählige Harry Hallers. Vermutlich keiner von denen sieht so aus wie der, den das Landestheater Tübingen in Person von Martin Maria Eschenbach auf die Bühne schickt.

Denn der ist zu blass, zu jung, eine einzige Enttäuschung. Bieder, geschlagen vom Leben, kein bisschen außergewöhnlich, kein bisschen Wolf, schlurft Eschenbach mühsam durch den ersten Akt. Dieses bebrillte laufende Nichts soll der Mensch sein, der die innere Zerrissenheit des großen Schriftstellers transportiert? Aber Stück für Stück fügt sich, was zunächst gewöhnungsbedürftig ist, zu einem auf magische Weise überzeugenden Ganzen.

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Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2014
Dokument erstellt am 28.03.2011 um 21:22:33 Uhr
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