Nach Feuerwehreinsatz: Firma Sollich lässt Stickstoff-Behälter modifizieren

Dieter Asbrock

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Feuerwehreinsatz bei der Firma Sollich in Bad Salzuflen. - © Daniel Hobein
Feuerwehreinsatz bei der Firma Sollich in Bad Salzuflen. (© Daniel Hobein)

Bad Salzuflen. Durch ein Überdruckventil ausströmendes Gas hat am Dienstagabend zu einem Einsatz der Feuerwehr bei der Firma Sollich geführt. Den Alarm hatte ein Wachmann vorsorglich ausgelöst, der zufällig in der Nähe des Stickstofftankes war, über gelegentlichen Druckablass aber nicht informiert war, wie das Unternehmen auf Nachfrage bestätigte.

Der Tank gehört zu einer neuen Laser-Schneideanlage. Der Stickstoff werde gebraucht, um beim Schneiden von Stahl ein Blauanlaufen des Metalls durch Kontakt mit Luftsauerstoff zu verhindern, erklärte Torsten Ulrich von der Firma Sollich. Momentan würden die Mitarbeiter auf dem Gerät geschult, dabei könne es zu Druckschwankungen und Aktivierung des Überdruckventils kommen. Das werde im Routinebetrieb, wenn sich alles eingependelt habe, kaum noch vorkommen.

Am Mittwoch ist nach Ulrichs Angaben der Gastank modifiziert und das Überdruckventil mit einem Schalldämpfer versehen worden. Grund zur Sorge bestehe in keinem Fall: „Es ist nur Stickstoff, 78 Prozent unserer Luft besteht daraus."

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