Der Salzufler Forst bleibt noch länger gesperrt

Katrin Kantelberg

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Friedrike: von Leffern (links), Bürgermeister Roland Thomas (Mitte) und  Beigeordneter Bernd Zimmermann - © Katrin Kantelberg(LZ)
Friedrike: von Leffern (links), Bürgermeister Roland Thomas (Mitte) und  Beigeordneter Bernd Zimmermann (© Katrin Kantelberg(LZ))

Bad Salzuflen . Schlechte Nachrichten für alle Waldfreunde. Der Forst in Bad Salzuflen bleibt in weiten Teilen über den 28. Februar hinaus gesperrt. Derzeit geht Förster Alexander von Leffern davon aus, dass der Zugang zum Forst am Obern-, als auch am Vieren- und Asenberg weiterhin verboten bleibt.

Auch der Bad Salzuflen Marathon am 24. Februar ist bereits abgesagt. Wie lange das Waldverbot noch gilt, ist derzeit noch nicht abzusehen, so Alexander von Leffern, der aber auch gute Nachrichten zu verkünden hatte: Zumindest in der Region oberhalb der Loose, am Hollenhagen, werden die Bürger ihren Wald im März wieder betreten dürfen. Vor allem am Obernberg laufen derzeit die Aufräum- und Abfuhrarbeiten. Allein fünf Hektar Baumbestand (rund 5000 Festmeter), vorwiegend Fichten, sind „Friederike" dort zum Opfer gefallen.

Doch auch am Hollenhagen hat der Sturm eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Rund 400 Festmeter sind allein an dem Hang betroffen, den von Leffern Bürgermeister Roland Thomas und dem Beigeordneten Bernd Zimmermann zeigte, die sich einen Überblick der Lage verschaffen wollten.

Insgesamt sind im Stadtwald etwa 23 Hektar betroffen. Damit wütete „Friedrike" stärker als Orkan „Kyrill" vor elf Jahren. Insgesamt sind 8000 Festmeter Nadelholz und gut 1000 Festmeter Laubbaum gefallen. Der Forstbetrieb versucht jetzt, mit Hilfe regionaler Firmen die Bäume abzuholzen und abzufahren. Das Holz soll bestmöglich vermarktet werden, wobei die Preise von 92 Euro auf 88,5 Euro gefallen sind, so von Leffern.

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