"Linpac"-Mitarbeiter kämpfen gegen Werkssauflösung in Lockhausen

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"Linpac"-Mitarbeiter

kämpfen um ihre Jobs - © Salzuflen
"Linpac"-Mitarbeiter
kämpfen um ihre Jobs (© Salzuflen)

Bad Salzuflen (bas). Der Kampf beginnt: Mit einer "Sprechstunde des Betriebsrats" hat die IG Metall am Montag, 26. November, quasi die Produktion der Firma "Linpac" lahmgelegt. Hintergrund ist die Ankündigung, den Standort Lockhausen aufzulösen (die LZ berichtete).

Dass alle 158 Mitarbeiter in Schwerin oder Berlin weiterbeschäftigt werden sollen, bewertete Gewerkschaftssekretär Svend Newger als "Scheinangebot". Vielmehr sei die Salzufler Belegschaft in den Augen der Geschäftsführung "Abfall", den man "billig entsorgen" wolle.

Die IG Metall kündigte weitere Maßnahmen an, um die Konzernführung zum Umdenken zu bewegen oder eine Abfindung für die Mitarbeiter zu erstreiten. Die Geschäftsführung wartet nach eigener Aussage noch auf einen Gesprächstermin mit dem Betriebsrat.

Die Linpac-Mitarbeiter wollen sich nicht wie "Abfall" entsorgen lassen - © Foto: Backe

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