Blomberger Schüler schwitzen im Fitnessstudio

Ein Kurs des Hermann-Vöchting-Gymnasiums lernt verschiedene Methoden des Krafttrainings kennen

Dominic Behde

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Anstrengend: Lennart Rissiek bekommt beim Bankdrücken Hilfestellung von Fitnesstrainer Michael Dickewied. - © Foto: Behde
Anstrengend: Lennart Rissiek bekommt beim Bankdrücken Hilfestellung von Fitnesstrainer Michael Dickewied. (© Foto: Behde)

Blomberg. Der Fitness-Sportkurs des Hermann-Vöchting-Gymnasium Blomberg (HVG) hat eine schweißtreibende Unterrichtsreihe hinter sich gebracht. „Krafttraining – ein Schlüssel für Leben und Leistung?!" lautete das Thema, bei dem die Schüler unter anderem Hanteln und Gewichte stemmten. Dazu suchten sie unter anderem ein Fitnessstudio auf.

„Körperliches Training und ein athletisches Aussehen stehen mehr denn je im gesellschaftlichen Fokus", erklärte die Kursleiterin Anne Stocksmeier. „Doch was mache ich wo, wann, wie und vor allem warum?" Um neben einem theoretischen Wissenszuwachs auch die Trainingsgeräte richtig benutzen zu können, suchten sich die Schüler Unterstützung bei einem der erfahrenen Trainer des Fitnessstudios „Feel Good". „Langsam und sauber zu trainieren ist einer der Schlüssel zum Erfolg", erklärte Fitnesscoach Michael Dickewied in einem Vortrag. „Euer Körper ist euer Fahrzeug", betonte der 46-jährige Dickewied. Daher sei eine gesunde Ernährung ebenso wichtig wie ein ordentliches Training. Denn genauso wie das Auto, könne auch der Körper nur mit dem richtigen Treibstoff funktionieren.

In jeder der Einheiten im Fitnessstudio hätten sich die Schüler sehr diszipliniert verhalten, erklärte Stocksmeier. Bei der letzten Einheit im Fitnessstudio stand ein High-Intensity-Training (HIT) auf dem Trainingsplan. „Wir wollen heute wie die Löwen trainieren", motivierte Stocksmeier ihre Schüler. Bei einem HI-Training wird an einer Station ein Übungssatz mit etwa 10 bis 15 Wiederholungen durchgeführt. Das besondere dabei: Am Satzende darf keine weitere Wiederholung mehr möglich sein. „Wenn ihr es nicht mehr schafft, macht ihr noch eine Wiederholung", meinte Stocksmeier daher lachend. Das Training diene dazu, eine Phase der Stagnation zu überwinden. „Man merkt die Intensität und das Leistungsvermögen des Muskels", staunte Schüler Julian Altenbernd während des Trainings.

Im Verlauf der Unterrichtsreihe erarbeiteten die Schüler Vor- und Nachteile verschiedener Trainingsmethoden und fanden heraus, dass es für jeden Körpertyp unterschiedliche Wege zum Ziel gibt.

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