50. Hauskonzert im Blomberger Weinhandel Plat

André Gallisch

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Gelungenes Jubiläumskonzert: Barde Volkwin Müller (rechts) und Gitarrist Uli Kringler beim Jubiläumskonzert zum 50. Hauskonzert. - © André Gallisch
Gelungenes Jubiläumskonzert: Barde Volkwin Müller (rechts) und Gitarrist Uli Kringler beim Jubiläumskonzert zum 50. Hauskonzert. (© André Gallisch)

Blomberg. „Solidarität" hat Volkwin Müller musikalisch beim Hauskonzert im Weinhandel Plat verlangt. Mit dem Hamburger Gitarristen Uli Kringler forderte er in einem Song genau diese ein.

„Es ist beschämend, dass Herr Schäuble jedes Jahr volle Kassen verkündet und für Flüchtlinge nur wenig Geld zur Verfügung steht", bewies Müller, dass beste musikalische Unterhaltung nicht auf klare Botschaften verzichten muss. Der Barde war es, der bereits das allererste Hauskonzert in der Neuen Torstraße bestritten hatte, und auch jetzt erntete er kräftigen Applaus.

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Ein Lied entsteht bei einem Spaziergang am Schieder-See, ein anderes auf einer langen Autofahrt: Auch der Routinier hat kein Patentrezept. „Manchmal geht es gar nicht – ein anderes Mal passiert es einfach", so Volkwin Müller, dessen Lieder durch die einfühlsame Untermalung mit dem E-Bass des Hamburgers Uli Kringler noch gewannen. Humorig nahm Uli Kringler einen kleinen Gitarrenfehler Müllers am Ende von John Lennons „Imagine" auf: „Wir spielen das Ende dann morgen richtig." Dem fügte Volkwin Müller hinzu: „Kommt also morgen alle wieder."

Was leider nicht ging, denn mit dem zweiten Konzertabend am Sonntag sollten weitere Zuhörer in den Genuss kommen. So soll es auch im kommenden Jahr weitergehen, sagten die Veranstalter.

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