Diese Stiftung fördert Blomberger Projekte mit mehr als einer halben Million Euro

Seit 30 Jahren besteht die Stiftung

Patrick Bockwinkel

  • 0
- © Symbolfoto: Daniel Reinhardt/Illustration
Fördergeld (© Symbolfoto: Daniel Reinhardt/Illustration)

Blomberg. Autorenlesungen, Pausenspielgeräte, Paddelboote, Lehrbücher, Heimatchroniken, Fahrräder für die Grundschule Großenmarpe und vieles mehr: Seit drei Jahrzehnten fördert die Bürgermeister-Heinrich-Fritzemeier-Stiftung Aktionen in der Großgemeinde Blomberg. Mit mehr als einer halben Million Euro hat sie seither 500 Projekte unterstützt. „Dies ist eine Bilanz, die sich mehr als sehen lassen kann", freut sich der Vorstandsvorsitzende und Bürgermeister Klaus Geise in einer Pressemitteilung. Weiter lobt die Stiftung seit 2008 den Mietzner-Förderpreis aus, mit dem ein besonderes Projekt oder ein außergewöhnliches Engagement in der Stadt gewürdigt wird.

Im dreißigsten Jahr des Bestehens seien die Aufgaben der Stiftung deutlich gewachsen. Angesichts knapper werdender öffentlicher Kassen habe sie schon seit längerer Zeit die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in den Sportvereinen sowie die Unterstützung der Kulturvereine übernommen. Auch das wichtige Thema der Seniorenarbeit sei in das Förderziel im Jahr 2006 aufgenommen worden. Von den bislang ausgeschütteten Geldern flossen gut 36 Prozent in den Bereich des Sports, knapp 26 Prozent in die Förderung der Bildung, und gut ein Viertel wurde für Kultur und Heimatpflege bereitgestellt. Die Seniorenarbeit kommt seit ihrer Aufnahme vor zehn Jahren auf zehn Prozent der Gesamtsumme.

Der heutige Bürgermeister: „Mein Dank geht an die ehrenamtlichen Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder, die sich über Jahre hinweg der nicht leichten Aufgabe gestellt haben, die Stiftungsgelder im Sinne des Namensgebers gerecht einzusetzen." Ebenso lobenswert zu erwähnen seien alle Stifter wie die Stadtsparkasse Blomberg, die 1986 das Gründungskapital bereitstellte und ohne die es die ausgeschütteten Zinserträge heute gar nicht gäbe.

„Leider sind in den vergangenen Jahren die Zinssätze bei den angelegten Geldern enorm gesunken. Aus diesem Grund freuen wir uns über jede Spende, die uns bei der Erfüllung der Stiftungszwecke hilft – oder auch über die aktuellen Immobilienzustiftungen durch ältere Menschen." Denn die Bürgermeister-Heinrich-Fritzemeier-Stiftung sei ein ganz Faktor zur Stärkung des haupt- und des ehrenamtlichen Engagements in Blomberg geworden. „Und das soll sie noch lange bleiben", sagt Geise.

Für Fragen steht Vorsitzender Klaus Geise unter 05235-504130 zur Verfügung.

Information

Andenken an Ex-Bürgermeister


Mit der Gründung einer Stiftung im Jahre 1983 wurde dem viel zu früh verstorbenen Bürgermeister Heinrich Fritzemeier nach mehr als 25-jähriger Amtszeit ein bleibendes Andenken geschaffen. Die Stiftung hat die Aufgabe, Bildung, Kultur, Sport, Altenhilfe und Heimatpflege in Blomberg zu unterstützen. Durch die vielfältige Projektförderung konnten Aktionen unterstützt werden, die seinerzeit auch Fritzemeier wohl besonders am Herzen gelegen hätten. Die Stiftung finanziert sich u durch die Zinsen der angelegten Gelder und durch Zustiftungen.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2016
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

0 Kommentare
0 Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.