Mandowar sind Headliner bei "Rock am Köterberg" am Samstag

Patrick Bockwinkel

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Mandowar - © Patrick Bockwinkel(LZ)
Mandowar (© Patrick Bockwinkel(LZ))
Mandowar - © Patrick Bockwinkel(LZ)
Mandowar (© Patrick Bockwinkel(LZ))

Lügde-Niese. Die Plakate sind geklebt und aufgehängt, Bands und Verpflegungsstände sind gebucht, die Aufgaben sind verteilt: Die Organisatoren von „Rock am Köterberg" biegen mit bei der Vorbereitung ihres feinen Festivals auf die Zielgerade ein. Am Samstag, 19. August, geht es auf dem Festplatz in Niese ab etwa 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) zur Sache.

Fünf Bands entern an dem Abend die Bühne. Einige sind zum ersten Mal dabei, andere sind Wiederholungstäter. „Wir freuen uns schon richtig", sagt Björn Schrader vom Verein Rock am Köterberg. Seit neun Jahren veranstaltet der das Festival im beschaulichen Niese. „Zum zehnten Geburtstag im nächsten Jahr wollen wir dann richtig einen raushauen", kündigt Schrader an.

Information
„Warm-up"-Freitag mit Karaoke

Rock am Köterberg wird am Samstag, 19. August, auf dem Festplatz in Niese zelebriert. Einlass ist um 18 Uhr. Tickets kosten im Vorverkauf 10 Euro (Abendkasse 15 Euro) und sind bei Ackermeier in Niese, bei der Volksbank in Rischenau, bei der Blumendiele Schlieker in Lügde und bei „Tatto Manufaktur" in Höxter zu bekommen. Die Preise sind seit neun Jahren stabil Am Freitag, 18. August, findet bereits das beliebte „Warm-up" (Eintritt frei) bei Getränken und Musik statt. Wer mag, darf auf der Bühne Karaoke singen. Start ist um 20 Uhr.

Die Planungen und Gespräche mit namhaften Bands liefen bereits. „Vielleicht kann ich am 19. August schon verraten, wer zum zehnten Geburtstag spielen wird", hofft Schrader, dass die Verhandlungen bis dahin abgeschlossen sind. Fest steht bereits das Datum: am 18. 8. 2018 wird der runde Geburtstag „gerockt". Doch erst einmal steht das diesjährige Festival mit folgenden Bands an.

Mandowar - © Patrick Bockwinkel(LZ)
Mandowar (© Patrick Bockwinkel(LZ))

Mandowar:

Der diesjährige Headliner von „Rock am Köterberg" war 2015 schon einmal in Niese. Nur mit Mandoline, Gitarre und Ukulelen-Bass Treten Sänger Nils Hofmann mit seinen zwei Bandkollegen auf und interpretiert große Rock- und Metalsongs. Klassiker wie AC/DCs „Hells Bells", Metallicas „Enter Sandman" oder Alice Coopers „Poison" wirken in den Mandowar-Versionen erstaunlich frisch. Aus Metal wird Polka, aus Rock wird Country. Mandowar gelingt ein verblüffender Stil-Crossover, der jedem Song eine ganz eigene Note verleiht.

Gran Duca:

Die Gruppe ist durch Elemente des Stoner-, Heavy- und Classic-Rocks geprägt. Treibende Bass-Lines und groovende Drums sowie die authentischen Vocals fusionieren mit den Gitarrenwänden „brutzelnder" Orange- und Marshall-(Röhren-)Verstärkern zu einer walzenden Synthese, schreibt die Band über sich.

Dogtown Winos:

Das Trio aus Lippe hat gerade sein erstes reguläres Studioalbum namens „The Price is your Soul" herausgebracht. Die 13 Songs handeln vom täglichen Leben, von Glück, Leid, Lust, Liebe und Leidenschaft. Obwohl vieles autobiografisch aus der Feder des Sängers Norbert Görder ist, kann man sich gut mit diesen Zeilen identifizieren. Die Band entwickele ihren „Good, loud ’n honest High Energy Rock" stetig weiter und sei für neue Einflüsse offen.

Suffers:

Die Jungs aus Karlsbad bei Karlsruhe sind ebenfalls Wiederholungstäter bei Rock am Köterberg. Seit 2012 besteht ihre Band, deren Spezialität in der Anfangszeit deutschsprachiger Punkrock war. Heute widme man sich in den Eigenkompositionen eher der etwas „weicheren Version" des „DeutschPopPunk". Nach der Veröffentlichung der selbst produzierten und gut verkauften EP „Der Name ist Programm" (2014), erschien im Dezember 2015 das erste Studioalbum „Augen auf!".

Matt Eagle:

Die fünf Jungs aus Paderborn zelebrieren Perlen der Rockgeschichte von den 1970ern bis heute. Energetisch, treibend, zum Mitmachen und Spaß haben sind die Auftritte der Band, die aus Thorsten und Henning an den Gitarren, Dominik am Schlagzeug, Ramon am Mikrofon und Lutz am Bass besteht.

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