Schulbusse fahren nicht mehr direkt nach Wöbbel

Patrick Bockwinkel

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Viele Schulkinder kommen nur auf Umwegen nach Hause. - © Franziska Kaufmann/dpa
Viele Schulkinder kommen nur auf Umwegen nach Hause. (© Franziska Kaufmann/dpa)

Schieder-Schwalenberg/Wöbbel/Blomberg. Seitdem die Firma Köhne, die Buslinien des insolventen Unternehmens Vogt übernommen hat, läuft der Heimweg für Schüler aus Wöbbel ein wenig anders. Anstatt nach der sechsten Stunde direkt vom Blomberger Schulzentrum in ihr Dorf gefahren zu werden, müssen sie in Nessenberg umsteigen.

Das sei aber kein Fehler der Firma Köhne, teilt die Kommunale Verkehrsgesellschaft Lippe (KVG) mit.
„Bisher war es offenbar so, dass die Kinder aus Wöbbel direkt mit dem Bus vom Schulzentrum nach Hause gebracht wurden", sagt Bürgermeister Jörg Bierwirth. Inzwischen müssten sie aber in Nessenberg umsteigen und mit einem anderen Bus weiterfahren. Daraufhin habe die Stadt mit der KVG gesprochen. Dort war man ein wenig überrascht.

„Eine Direktverbindung vom Schulzentrum nach Wöbbel war nie vorgesehen", erklärt Bernd Schulze-Waltrup von der KVG. „Die Firma Vogt muss sie eigenhändig und ohne Absprache mit uns eingerichtet haben", erklärt Schulze-Waltrup. Die Firma Köhne, die vor einigen Wochen übernommen habe, halte sich an den vorgesehenen Fahrplan. Und der besage, dass die Wöbbeler Kinder nach der sechsten Stunde um 13.18 Uhr mit der Linie 762 losfahren und um 13.27 Uhr in Nessenberg ankommen.

Dort müssten sie ihren Weg um 13.34 Uhr mit der Linie 776 fortsetzen, die um 13.36 Uhr an der Kirche in Wöbbel ankommt. „Bei einer Wartezeit von sieben Minuten sehen wir das Problem als nicht allzu gravierend an", sagt Schulze-Waltrup. Anders wäre es, wenn die Schüler sehr viel länger in Nessenberg verweilen müssten. Dennoch werde es Gespräche geben, ob nicht doch eine Direktverbindung eingesetzt werden kann.

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