Einschulungen an Blomberger Grundschulen sind Konstant

Guntmar Wolff

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Die Grundschule am Weinberg werden ab Mitte 2018 346 Kinder besuchen. - © Guntmar Wolff
Die Grundschule am Weinberg werden ab Mitte 2018 346 Kinder besuchen. (© Guntmar Wolff)

Blomberg. An den Blomberger Grundschulen sind die Zahlen der Mädchen und Jungen seit einigen Jahren auf einem relativ gleichbleibenden Level. Und auch im kommenden Schuljahr ist bei den zu bildenden Klassen der i-Männchen Konstanz angesagt.

Das geht aus dem Bericht über die Entwicklung der Schülerzahlen hervor, die der Ausschuss für Schule, Sport und Kultur besprochen hat. Im Vergleich der Schulen wird deutlich, dass einzig die Grundschule am Weinberg wesentlich mehr Anmeldungen hat als die beiden anderen Blomberger Grundschulen.

Schule am Weinberg: Verfolgt man die Anmeldezahlen der vergangenen Jahre, schwanken diese zwischen 86 im Schuljahr 2014/15 und 94 Anmeldungen im vergangenen Jahr. Während die Einschulungen auf 75 in diesem Schuljahr abnahmen, liegen für das kommende bereits 104 Anmeldungen vor. Das bedeutet auch, dass der Jahrgang um eine Klasse erweitert wird. Gibt es bei den jetzigen i-Männchen noch drei, wird es im kommenden Schuljahr vier erste Klassen geben. Dabei verändert sich jedoch die Gesamtzahl der Schüler nur minimal. Gehen in diesem Jahr 338 Kinder zur Grundschule am Weinberg, werden es im kommenden Jahr 346 sein.

Grundschule Großenmarpe: In der Grundschule Großenmarpe werden im Vergleich zur Schule am Weinberg knapp 200 Schüler weniger unterrichtet. Hier liegt die Gesamtzahl in diesem Jahr bei 131 Schülern und wird im kommenden Jahr knapp auf 128 sinken. Und so sah es auch in den vergangenen Jahren dort aus. Den einzigen „Ausreißer" verzeichnete die Grundschule 2014/2015, als dort 165 Kinder unterrichtet wurden. Die Gesamtzahl spiegelt sich auch in den Anmeldungen wieder, die in den vergangenen Jahren konstant zwischen 30 und 40 lagen. Für das kommende Schuljahr liegen im Augenblick 31 Anmeldungen vor. Die Planung sieht vor, dass dabei zwei Klassen gebildet werden.

Grundschule Reelkirchen: Die südwestliche gelegene Grundschule ist die mit den wenigsten Schülern. Erreichte die Gesamtzahl 2016/2017 mit 101 Schülern den Höhepunkt, liegt der Wert in diesem Jahr bei 96. Seit Jahren schon ist die Grundschule Reelkirchen einzügig. Und das wird sich auch im kommenden Jahr nicht ändern. Lehrer und Eltern können sich auch da über eine kleine Klasse freuen. Für das kommende Schuljahr liegen nur 19 Anmeldungen vor.

Ausblick: Auch ein Blick auf die Einschulungen im gesamten Blomberger Gebiet verspricht Stabilität. Erreicht die Gesamtzahl der Anmeldungen für die erste Klasse im Sommer 2018 einen Höchstwert von 154, bricht dieser laut Statistiken in den darauffolgenden Jahren ein wenig ein (2019:137, 2020:140), um dann voraussichtlich im Jahr 2021 wieder bei 157 zu liegen.

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