Sinterklaas besucht Blomberg

Markus Bültmann: Markt soll künftig ausgedehnt werden

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Für vele Kinder waren die lustigen Zwarten Pieten ein absoluter Höhepunkt. - © Foto: Krull
Für vele Kinder waren die lustigen Zwarten Pieten ein absoluter Höhepunkt. (© Foto: Krull)

Blomberg. "Alheyd" war an diesem Wochenende nicht allein. Um ihren Brunnen drängten sich die Besucher des "Sint Nicolaas Marktes", der in diesem Jahr wieder etwas größer geworden war.

Für die Kinder war natürlich Sint Nicolaas mit seinen Zwarten Pieten das Größte. Kleine Hütten, die ein recht einheitliches Bild boten, Adventskerzen auf dem mit Fichtenzweigen abgedeckten Rand des Alheyd-Brunnens, Deckchen mit individuellen Fotos auf den Stehtischen – so präsentierte sich der "Sint Nicolaas Markt", der seine Besucher mit einem "Hartelijk welkom" empfing.

"Unser langfristiges Ziel ist, dass der Markt rund um den Marktplatz geht. Darauf und auf ein einheitliches Erscheinungsbild arbeiten wir jedes Jahr etwas mehr hin", erklärte Markus Bültmann von der "New Classic Werbeagentur", der in Kooperation mit Sint-Nicolaas-Verein und Blomberg Marketing den Markt – in diesem Fall ehrenamtlich – wesentlich mitorganisiert hatte.

30 Stände von der ostlippischen Tafel über eine Fischräucherei bis hin zum Käsestand boten eine interessante Vielfalt für die Marktbesucher und natürlich auch Nahrung in jeglicher Form. Hans Oskar Wnendt und Katrin Bünten von Blomberg Marketing zauberten in ihrem Stand Weihnachtsmänner mit einer Schokoladen-Weihnachtsmann-Maschine. Käsemann Gerard Vink sparte nicht mit Gouda-Käseproben, und ein Stück weiter konnte man auch Schafskäse und Oliven verkosten. Neben dem Alheyd-Brunnen stand die Bühne, auf der Kinder am Samstagmittag eine Christmas-Disco veranstalteten oder die Jazz-Tänzerinnen des Blomberger SV tanzten.

Musikalisch wurde Sint Nicolaas in diesem Jahr außer vom Spielmannszug Istrup und dem Fanfarenzug Blomberg zum ersten Mal von der holländischen Showband "Concordia" begleitet. Die Zwarten Pieten, die mit Sint Nicolaas aus seinem Karibik-Exil angereist waren, zeigten sich auch dieses Jahr ausgesprochen übermütig. Jonglage, Tanzen, Süßigkeiten verteilen – sie hatten genug zu tun, und auch Sint Nicolaas konnte sich über mangelnde Nachfrage nicht beklagen.

Zudem fand noch eine "Rock X-mas Party" statt, ein Feuerspucker trat auf und über offenem Feuer wurden Esskastanien geröstet.
Der Sonntag zeigte sich ähnlich ereignisreich. Bei bestem Winterwetter gab es Musik, ein Weihnachtslieder-Auffrischungs-Seminar mit "iuvento musica", Sint Nicolaas, Turmblasen mit den Marpetalern und einen verkaufsoffenen Sonntag. "Absolut toll gelaufen. Viele freiwillige Helfer, die mit angepackt haben, und jetzt sind schon wieder viele Besucher da", lautete Markus Bültmanns vorläufiges Fazit am Sonntagmittag um 14 Uhr. 

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