Windkraft-Petition: Die Frist läuft bald ab

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Schieder-Schwalenberg. Windkraft treibt die Menschen anscheinend derzeit nicht um. Wie der Schieder-Schwalenberger UWG-Fraktionschef, Heinz Brinkmann, schreibt, war die Resonanz auf seinen jüngsten Aufruf zur Unterzeichnung einer Petition gering.

Er setzt sich seit der jüngsten Diskussion um noch mehr Windräder auf dem Gebiet zwischen Steinheim und Lothe dafür ein, dass die Mindestabstände von Windkrafträdern zur Wohnbebauung auf 1.500 Meter vergrößert werden. Er bitte "alle Bürger, die Petition wenigstens zu lesen", so Brinkmann in einem Aufruf. Die Frist zur Unterzeichnung endet am 3. Februar.

Vermutlich habe "der populistische Beitrag des Fraktionsvorsitzenden der FDP einige Bürger davon abgehalten, die Petition zu unterschreiben", mutmaßt Brinkmann. Jürgen Müllers hatte nach Brinkmanns erstem Aufruf erklärt, dass eine solche Petition die Windräder nicht verhindern könne.

Das sieht Brinkmann ja genauso. "Verhindern können wir aber vielleicht, dass weitere Windkrafträder in geringerem Abstand als 1.500 Meter zur Wohnbebauung errichtet werden." Im übrigen könnten die neuen Windkrafträder auf Steinheimer Gebiet nach das ausgewiesene Windrad-Gebiet der Stadt Schieder-Schwalenberg in Frage stellen, falls der Investor klage. Dann müsse Schieder-Schwalenberg schnellstens ein neues, anderes Gebiet ausweisen.

Die Petition steht unter http://www.openpetition.de/petition/zeichnen/mindestabstand-von-windkraftraeder-zur-wohnbebauung.

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