Bezirksregierung muss Antrag genehmigen

Verkehrstest doch erst später

veröffentlicht

Blomberg (an). Wie auch immer die Diskussion um den geplanten Verkehrsversuch in Blomberg ausgeht, eines steht fest: Er wird nicht, wie zunächst angedacht, bereits Anfang April beginnen können. Die Busunternehmen brauchen in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Verkehrsgesellschaft (KVG) deutlich länger als den avisierten Zeitraum, um eine Überplanung ihrer Buslinien vorzunehmen. Und das kann die KVG auch nicht einfach mit der Stadt Blomberg ausmachen: Die Konzessionsnehmer für die betroffenen Buslinien müssen einen Antrag bei der Bezirksregierung stellen.

"Das gilt generell für jede Fahrplanänderung", erklärt der Geschäftsführer der Kommunalen Verkehrsgesellschaft, Achim Oberwöhrmeier. Bei kleineren Verschiebungen, beispielsweise veränderten Abfahrtszeiten, werde das in der Regel durchgewunken. "Aber bei wichtigeren Veränderungen werden obendrein die Träger öffentlicher Belange gehört", sagt Oberwöhrmeier. Allein dieser Prozess dauere erfahrungsgemäß vier Wochen.

Zu den "Trägern öffentlicher Belange" gehört auch die Industrie- und Handelskammer. Derweil ist die Stadtverwaltung dabei, fehlende Informationen zusammenzutragen. Dazu gehört in den nächsten Tagen auch ein erneuter Termin mit den beteiligten Behörden vor Ort. Auch die KVG und die Feuerwehr sollen dabei wiederum zu Wort kommen.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2014
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.