SPD-Fraktion kritisiert Informationspolitik der Lügder Gigas-Schule

Presse-Erklärung zur Sekundarschule

veröffentlicht

Blomberg/Lügde. Die Bezirksregierung hat vor Kurzem die Sekundarschule in Lügde genehmigt. In diesem Zusammenhang wundert sich der Blomberger SPD-Fraktionsvorsitzende Günther Borchard darüber, dass wichtige  Informationen an die Lügder Eltern bislang nicht weitergegeben worden sind. "Hierbei geht es um Sachverhalte, die für die Eltern bei der Entscheidung für eine weiterführende Schule durchaus Gewicht haben können", so Borchert in einer Pressemitteilung.

Auf der Homepage der Johannes-Gigas-Schule sei von einem Kooperationsvertrag zwischen der Johannes-Gigas-Schule und dem Hermann-Vöchting-Gymnasium in Blomberg zu lesen. "Weshalb erfahren Eltern und andere Interessierte nichts darüber, dass dieses durch die zuständige Stadt Blomberg als Schulträger nicht gedeckt ist?", fragt Borchert.

In der Genehmigung der Bezirksregierung für die Sekundarschule sei von einer solchen Vereinbarung im Sinne des §9 der Schülerfahrkostenverordnung als nächstgelegene Schule in Bezug auf Blomberg richtigerweise nichts zu lesen. Dort führt der Weg ausschließlich nach Steinheim.

Dazu Borchard: "Ist für die Eltern aus der Formulierung erkennbar, dass die Frage der Schülerfahrkosten Richtung Blomberg damit nicht geregelt ist? Wäre es nicht sinnvoll, dass die Eltern bei ihrer Entscheidung Kenntnis davon haben?"

Dies ist aber nicht der einzige Punkt, der staunen lasse. Zum pädagogischen Konzept der Schule gebe es noch weitere Ungereimtheiten. So heiße es in der Stellungnahme der Bezirksregierung kurz und knapp: "Das pädagogische Konzept entspricht nicht den Anforderungen der APO-SI. Aus diesem Grunde ist die Genehmigung mit einer Auflage versehen worden, das pädagogische Konzept an diese Vorgaben anzupassen."

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2014
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.