Fotograf fängt den Groove ein

In der Stadthalle erleben 400 Zuschauer einen Bildervortrag von Roland Marske

Henning Tonn

  • 0
Die Stadt der Städte: Roland Marske hat in New York gelebt und die Stadt aus allen Blickwinkeln eingefangen. - © Tonn
Die Stadt der Städte: Roland Marske hat in New York gelebt und die Stadt aus allen Blickwinkeln eingefangen. (© Tonn)

Detmold. „Ich war noch niemals in New York – das Lied von Udo Jürgens habe ich schon den ganzen Tag im Kopf”, berichtet eine Zuschauerin mit viel Vorfreude auf die Dia-Multivisions-Show von Roland Marske in der Detmolder Stadthalle. Der Berliner Fotograf, Journalist und Weltenbummler zeigt dieses Mal fantastische Bilder aus der Metropole aller Metropolen.

Aber nicht allen der 400 New-York-Interessierten geht es wie der oben erwähnten vorfreudigen Dame. Viele waren schon dort. Andere möchten Appetit wecken. „Nein, wir waren noch nicht dort, aber in zehn Tagen fliegen wir“, lacht Bernhild Westerdick. Das Ehepaar Lindemann aus Bad Salzuflen mit Sohn Dustin ist da deutlich cooler: „Mein Mann war schon zehn Mal in New York, ich acht Mal und unser Sohn sechs Mal.“

Den Einstieg in die von der LZ präsentierten Mulitvisions-Show von Roland Marske macht aber nicht der erwähnte Udo Jürgens, sondern Frank Sinatra mit seinem Welthit „New York, New York“.

„New York ist die drittgeilste Stadt der Welt – nach Berlin und Detmold“, grüßt der 49-jährige Berliner Fotograf Marske dann seine Gäste. Etwa 500 Bilder sind zu sehen. Es geht durch Manhattan, Soho, die Bronx, Harlem oder über die begehrte Einkaufsmeile der 5th Avenue.

Roland Marske hat nach seinem Studium 13 Monate lang in New York gelebt und nennt die Stadt auch heute immer noch seine zweite Heimat. An den teilweise spektakulären Aufnahmen ist das sehr gut abzulesen. Der Journalist nutzt seine Kamera wie ein Tagebuch und entführt die Menschen direkt in den New Yorker Groove.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2016
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

0 Kommentare
0 Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.