Detmolder können über die historische Innenstadt abstimmen

Jana Beckmann

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Entwurf: Die Detmolder Bürger können per Fragebogen über die weitere Planugn der historische Innenstadt abstimmen. - © Bernhard Preuss
Entwurf: Die Detmolder Bürger können per Fragebogen über die weitere Planugn der historische Innenstadt abstimmen. (© Bernhard Preuss)

Detmold. Die Analysen zum Einzelhandel in der historischen Innenstadt sind abgeschlossen. Die Stärken und Schwächen, die sich dabei gezeigt haben, wurden in einen Maßnahmenkatalog verarbeitet. Dabei handelt es sich aber erst einmal nur um einen Entwurf. Denn auch die Bürger sollen per Fragebogen an der weiteren Planung mitarbeiten können.

„Damit die erarbeiteten Maßnahmen auf eine möglichst breite Basis gestellt werden können, möchte der Fachbereich Stadtentwicklung wissen, welche Aktivitäten für die Besucher der Innenstadt von besonderem Interesse sind", heißt es in einer Mitteilung.

Der Katalog gliedert sich in vier Themenfelder, zu denen die Ansiedlung von Geschäften und die Mobilisierung von Flächen gehört. Dabei geht es nicht nur darum, größere Ladeneinheiten zu schaffen, um für Anbieter attraktiver zu sein, und die Galerie „Hornsches Tor" zu reaktivieren. Den Projektbearbeiterinnen Birgitt Wachs und Kirsten Marwede von der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA), die die Einzelhandelssituation in der City seit dem Frühjahr analysieren, schwebt auch eine Angebotserweiterung vor, um möglichst alle Altersgruppen anzusprechen.

Der Entwurf: Der Maßnahmenkatalog für die Detmolder Innenstadt gliedert sich zurzeit in vier Oberthemen mit diversen Unterpunkten. Nun soll ermittelt werden, an welchen künftig vorrangig gearbeitet werden soll. - © Grafik: Benjamin Möller/ Quelle: Stadt Detmold
Der Entwurf: Der Maßnahmenkatalog für die Detmolder Innenstadt gliedert sich zurzeit in vier Oberthemen mit diversen Unterpunkten. Nun soll ermittelt werden, an welchen künftig vorrangig gearbeitet werden soll. (© Grafik: Benjamin Möller/ Quelle: Stadt Detmold)


Den zweiten großen Block bildet der Service. Passanten hatten bei einer Befragung unter anderem uneinheitliche Öffnungszeiten bemängelt. So soll es nun etwa um Kernöffnungszeiten, Kinderbetreuung und freies WLAN in der Stadt gehen. Zur Gestaltung der Innenstadt stehen ein Umbau der Fußgängerzone sowie eine bessere Möblierung und Begrünung im Raum. Barrierefreiheit und ein Name für das Ex-Hertie-Geschäftshaus sind weitere Themen.

Dazu kommt ein Fußwegeleitsystem oder auch eine Online-Präsentation des Einzelhandels. Denn: Die Konkurrenz aus dem Internet wird, das bestätigen auch die Projektbearbeiterinnen, immer größer.

Außerdem geht es hier darum, die eigenen Stärken zu stärken – etwa die hohe Individualität und Produktvielfalt in der Krummen Straße, die noch mehr vermarktet werden könnte. Soweit das Konzept. Nun sind die Detmolder gefragt. Die Verwaltung möchte wissen: „Welche der genannten Ideen zur Förderung des Einzelhandels in der Innenstadt sind Ihnen wichtig? Fehlen Ihnen in der Auflistung Maßnahmen? Haben Sie eigene Verbesserungsvorschläge?"

Information
Teilnahme
Der Maßnahmenkatalog sowie der Fragebogen, auf dem die wichtigsten Schritte angekreuzt und eigene Anregungen gegeben werden können, hängen bis zum 4. November im Foyer des Ferdinand-Brune-Hauses am Rosental 21 aus und sind auch im Internet unter http://bit.ly/stadtkerndt abrufbar. Stellungnahmen sind aber auch per E-Mail möglich an: 
einzelhandel@detmold.de

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