Meschesee und Donoperteich sind am Vatertag tabu

Alexandra Schaller

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Normalerweise ist es am Donoperteich sehr idyllisch. Das soll auch am Vatertag so bleiben. - © Archivfoto: Vera Gerstendorf-Welle
Normalerweise ist es am Donoperteich sehr idyllisch. Das soll auch am Vatertag so bleiben. (© Archivfoto: Vera Gerstendorf-Welle)

Detmold. Der Vatertag steht vor der Tür – am kommenden Donnerstag, 25. Mai, ist es soweit. Doch aus Sicherheitsgründen werden auch in diesem Jahr sowohl der Meschesee als auch der Bereich um den Donoperteich für Feierende tabu sein. Das meldet die Stadt in einer Pressemitteilung.

In Absprache mit der Polizei habe man sich nach den positiven Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre erneut für die Einschränkung entschieden. Zuvor hätten sich Jugendliche immer wieder in Gefahrensituationen begeben – gleichzeitig sei der Meschesee für Vatertagstouren immer beliebter geworden.

„Leider gefährden die Feiernden immer wieder sich und andere. Die direkt am Meschesee vorbeiführende Bahnstrecke ist nicht abgesperrt und auch einige Böschungen sind nicht gesichert", erklärt Peer Reese vom Ordnungsamt der Stadt Detmold. Mit der Zahl der Feiernden hätten nach Angaben der Stadt zudem auch die Verschmutzungen vor Ort immer weiter zugenommen.

Am Vatertag wird das Betreten des Bereichs rund um den See nur ohne Alkohol möglich sein – ein Sicherheitsdienst wird dies an den Zugängen kontrollieren und auf ankommende Ausflügler einwirken, heißt es in dem Schrieben. Gleiches gilt für den Bereich rund um den Donoperteich, der ebenfalls ein beliebtes Ziel für Vatertagswanderungen ist.

Dort wird der Zugang vom Parkplatz aus bis hinter die Brücke am Ufer des Teichs von der Forstverwaltung des Landesverbands Lippe gesperrt. Die Wanderwege hinter der Brücke sowie die seitlich gelegenen Pfade bleiben benutzbar. Zusätzlich werden auch andere Wasserflächen im Naturschutzgebiet gesperrt – unter anderem der Krebsteich.

Parallel zu den Vorsichtsmaßnahmen gibt das Stadtjugendamt bereits im Vorfeld des Himmelfahrtstages einen Eltern-Infobrief über die gesetzlichen Jugendschutzregeln heraus. Darin geht es unter anderem um Alkoholkonsum, Rauchen und um den abendlichen Aufenthalt bei öffentlichen Veranstaltungen.

An den weiterführenden Schulen in Detmold erhalten den Brief alle Schüler und Eltern ab der 8. Jahrgangsstufe. „Wir möchten die Eltern informieren und für ihre erzieherische Verantwortung sensibilisieren. Fragen, was erlaubt ist und was nicht, werden in dem Brief beantwortet", erklärt Sandra Linnenbecker, die bei der Stadt für den Kinder- und Jugendschutz zuständig ist.

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