Keine Einigung zwischen "Vera Veggie" und der Imbissbude

Jost Wolf

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Die Bratwurstbude und der Veggie-Laden liegen schon seit April im Clinch. - © Karin Herdehuneke
Die Bratwurstbude und der Veggie-Laden liegen schon seit April im Clinch. (© Karin Herdehuneke)

Detmold. Nachdem der Streit zwischen dem vegetarischen Restaurant „Vera Veggie" am Bruchberg und der Betreiberin eines Kirmes-Bratwurststands in den sozialen Netzwerken eskaliert und auch von überregionalen Medien aufgegriffen worden war, hatten nun beide Parteien separate Gesprächstermine mit der Stadt. Größere Änderungen wird es danach nicht geben.

„Der Bratwurststand wird dort auch für die nächsten Veranstaltungen stehen", sagt Marktmeister Jürgen Hagemeister. „Beide Seiten sollen sich in den Aufbauphasen jeweils absprechen, so dass es nicht zu Spannungen kommt."

„Uns war wichtig, dass wir den Zugang zu unserem barrierefreien Eingang wieder abtrennen können", sagt Reinhard Raffenberg, Geschäftsführer von „Vera Veggie". Ein Bauzaun soll das wieder sicherstellen – und gleichzeitig unschöne Bratwurstsoßen-Schmierereien an der Restaurantfassade verhindern. „Und wenn wieder Schilder aufgehängt werden, kommt unser Anwalt", sagt Raffenberg.

Die Idee, dass immer der kleinere von zwei Bratwurstständen auf dem Bruchberg eingesetzt wird, kann nicht immer umgesetzt werden. Laut Hagemeister klappt das nur zur Andreasmesse und eventuell zur Sommerkirmes. Zu den anderen Terminen sei der kleinere Stand von der Standbetreiberin Karin Herdehuneke schon andernorts verplant. Die Schlängerin hat auf eine Anfrage der Redaktion bis Redaktionsschluss nicht reagiert.

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