Das Leopoldinum richtet die sechste Leo-Gala aus

André Gallisch

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Gemeinsamer Auftritt: Die Tanz AG's des Leopoldinum sorgten mit rund 30 Aktiven beim ersten Show-Act des Abends für einen prima Einstieg in die Gala. - © André Gallisch Cooler Bursche: Mischa Gurewitsch erhielt zunächst den Junior-Leo und begeisterte dann mit "Love yourself" von Justin Bieber. - © André Gallisch Ausgezeichnetes Quartett: (von links) Victoria Köhler, Hannah Watson, Amelia Sroka und Maya Vietmeyer erhielten den Leo für besondere naturwissenschaftliche Leistungen. - © André Gallisch

Detmold. Der Hauch großer Preisverleihungen ist durch die Neue Aula des Leopoldinum geweht. Bei der sechsten Leo-Gala wurden, in Anlehnung an das Procedere großer Filmfestivals, zehn „Leos" für besondere Leistungen im abgelaufenen Schuljahr vergeben.

Den ersten „Löwen" des Abends, den „Junior-Leo", erhielt Mischa Gurewitsch. Der Schüler der 7c engagiert sich seit er am Leo ist in der Schülervertretung. Sein musikalisches Talent zeigte der Regional- und Landessieger sowie Bundes-Zweiter bei „Jugend musiziert" im Laufe des Abends mit einer zum Mitsingen nahezu auffordernden Performance mit dem Justin-Bieber-Song „Love Yourself".

Carolin Rimkus und Fee Kassebaum, kurz zuvor noch selbst unter den Nominierten, hielten die Laudatio für den „Lehrer-Leo". Lena Ebeling bescheinigten sie darin eine „Nähe zu Schülerinnen und Schülern, wie es nicht jedem gelingt". Ebeling verwies in ihren Dankesworten auf die vielen Kollegen, die diesen „Leo" ebenso verdient hätten.

Landrat Dr. Axel Lehmann hielt die Laudatio für
den „Leo für das soziale Engagement einer Einzelperson". Dieser ging an Keke Frei, die sich seit dem 8. Schuljahr bis zum Abitur in diesem Jahr in der Schülervertretung, in den vergangenen drei Jahren als stellvertretende Schülersprecherin, engagiert hatte.

„Und sie leitet Ole", sorgte der Landrat mit einer süffisanten Anspielung auf den Schülersprecher Jan Ole Krüger für einen Lacher im Publikum. Gemeint war allerdings Keke Freis Leitungsfunktion beim Nachhilfeprojekt „Ohne Lehrer erfolgreich" (OLE).

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Grußwort aus Karlsruhe

Eigentlich gab es an diesem Abend nur neun der markanten Großkatzen zu verteilen. Schülersprecher Jan Ole Krüger und SV-Mitglied Sven Danhäuser hatten die zehnte, den „Ehemaligen-Leo", schon zuvor zu seinem Empfänger nach Karlsruhe gebracht. Per Video-Botschaft bedankte sich Professor Dr. Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, für die Auszeichnung. „Ich war immer gern auf dem Leopoldinum", sagte er. Den Schülern empfahl er: „Hören Sie nicht auf zu träumen. Gehen sie ins Risiko und werden sie glücklich."

Einen Gruß der Detmolder Feuerwehr übersandte Bürgermeister Rainer Heller während seiner Laudatio an die Gewinner des „Leo für soziales Engagement einer Gruppe" – die Schulsanitäter: „Unsere Feuerwehr wartet auf euch." Weitere „Leos" gingen an die Sporthelfer für sportliche Leistung, die Schülerzeitung „Galileo" für Kultur, Hanna Watson, Victoria Köhler, Maya Vietmeyer und Amelie Sroka für Naturwissenschaften und Jannik Reuter für Gesellschaftswissenschaften. Der erstmals verliehene „Sonder-Leo" ging an das Organisationsteam des „Leo-Lichterzaubers".

Die Tanz-AGs und die Band des Leopoldinums, Poetry-Slammerin Isabel Rinne sowie die Sängerinnen Brenda Zhou und Salome Riedel brachten Auflockerung zwischen den Verleihungen. Schulleiterin Jutta Posselt lobte das außerordentliche Engagement der Schüler für diese Veranstaltung, ohne die das Leopoldinum ein Gymnasium wie jedes andere sei. „Und das wollen wir nicht sein", sagte Posselt.

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