Augustinum begrüßt zwei Neue - Saal soll renoviert werden

Seniorenresidenz: Direktor Konstantin Bach und Seelsorger Christoph Pompe haben einiges vor. Der Saal soll renoviert werden

Jana Beckmann

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Mit dem Wappentier: Seelsorger Christoph Pompe (links) und Direktor Konstantin Bach. - © Jana Beckmann
Mit dem Wappentier: Seelsorger Christoph Pompe (links) und Direktor Konstantin Bach. (© Jana Beckmann)

Detmold-Hiddesen. Vom Zivildienstleistenden im Augustinum in Aumühle bei Hamburg zum Direktor des Augustinums in Hiddesen – diesen Weg hat Konstantin Bach gemacht. Dem neuen Chef der Seniorenresidenz, der seinen Dienst zum 1. September angetreten hat, ist es wichtig, als offenes Haus zu fungieren.

Dazu gehört seiner Aussage zufolge nicht nur eine entsprechende Willkommenskultur, sondern auch das Kulturprogramm. Auch weiterhin soll es Konzerte, Vorträge, Ausstellungen und anderes in der Wohnanlage geben, die nicht nur für die aktuell 240 Bewohner, sondern auch für die breite Öffentlichkeit bestimmt sind.

Der Festsaal, in dem viele der Veranstaltungen stattfinden, soll renoviert werden. Außerdem ist geplant, die Flure mit Kunstwerken aus einer Behindertenwerkstatt zu versehen und die Bibliothek neu zu gestalten. Außen am Gebäude sind dagegen vorerst keine Maßnahmen geplant, zumal die Fassade erst vor einigen Jahren gemacht worden sei.

„Das Haus stammt aus den 1970ern. Heute baut man anders, das ist klar", räumt der Direktor ein. Dennoch sei das Augustinum in Detmold architektonisch gesehen eines der schönsten. Außerdem sei ihm wichtig, dass, wenn man die Seniorenresidenz betrete, Gemütlichkeit mit Modernität verbunden werde.

Für die Bewohner und auch für die Mitarbeiter möchte der 35-Jährige stets ein offenes Ohr haben – genauso wie Christoph Pompe, der seit Juli als Seelsorger im Augustinum tätig ist. Der Pfarrer im Ruhestand hat früher das Evangelische Beratungszentrum geleitet und als approbierter Psychotherapeut auch in der Notfallseelsorge im Kreis Lippe gearbeitet.

In seiner neuen Funktion möchte er Gottesdienste und Gesprächskreise anbieten und Geburtstagsbesuche bei den Bewohnern machen. Außerdem möchte er die bereits bestehenden informellen Hilfestrukturen kennen lernen und ein Netz der Aufmerksamkeit und Achtsamkeit schaffen, im Sinne der christlichen Nächstenliebe.

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