FSV-Karneval bringt große und kleine Narren in Schwung

Pivitsheider knien vor Prinzessin Anke

Von Torben Gocke und Eva Respondek

Das "Sextett vom Fischerteich" fällt vor Ihrer Lieblichkeit Anke III. Götemann auf die Knie. Uwe III. Stührenberg (links) klatscht Beifall. - © Foto: Gocke
Das "Sextett vom Fischerteich" fällt vor Ihrer Lieblichkeit Anke III. Götemann auf die Knie. Uwe III. Stührenberg (links) klatscht Beifall. (© Foto: Gocke)

Detmold-Pivitsheide V.L. / V. H. In der fünften Jahreszeit ist die Narrenkappe unverzichtbares Zeichen der guten Laune in Pivitsheide. So strömten kleine und große Narren am Wochenende zu den Karnevalsfesten der FSV Pivitsheide V.L. Bunt, auffällig und außergewöhnlich war die Kleiderordnung am 18. Februar im Gasthaus "Zum Donoperteich", als der Elferrat pünktlich um 20.11 Uhr das Startsignal gab.

Die Regentschaft über das jecke Treiben hatten in diesem Jahr Prinz Uwe Stührenberg und Prinzessin Anke Götemann. Umgeben vom Elferrat folgten sie dem Programm des Abends von ihrem Thron aus und verliehen für jede Darbietung die in Pivitsheide obligatorischen Orden - versehen mit dem Konterfei des Paares.

Davon hatten die beiden reichlich Exemplare, denn die Karnevalsabteilung der FSV hatte ein großes Showprogramm auf die Beine gestellt. Den Auftakt machte die Prinzengarde mit ihrem Tanz.
Ihnen folgte dann unter anderem das "Sextett vom Fischerteich", eine Formation von Männern des Freibadvereins, die das Publikum besonders mit ihrer Balletteinlage erheiterte.

Musikalische Unterhaltung lieferte dann besonders die Playbackshow, bei der Klassiker und moderne Hits von den FSV-Mitgliedern auf ihre sehr eigene, amüsante Weise neu interpretiert wurden. Nach dem "leisen Verschwinden" des Elferrates hieß es schließlich: Tanz bis in den frühen Morgen.

Große staunende Kinderaugen beobachteten am Sonntagnachmittag das anfängliche Prozedere im erneut vollen Saal des Gasthauses: Der Einzug des Elferrates und gleich nach ihnen des Kinderprinzenpaares Prinzessin Paulina Sprenger und Prinz Flemming Mellies mit Garde stimmten die Gemüter fröhlich ein. Zuvor durften alle Piraten, Prinzessinnen und Co. mehrmals den Schlachtruf des Kinderkarnevals rufen: "Hammer, Hammer, Bumm, Bumm!"

Auch mit dem bereits im 42. Jahr stattfindenden Kinderkarneval hatte sich die FSV viel Mühe gegeben. Mit Kuchen versorgten die Elferratsfrauen Kinder und Eltern, außerdem brachte ein Spielparcours aus "Dosen werfen", "Der heiße Draht" und "Glücksrad" sowie vielem mehr jede Menge Abwechslung. Im Saal sorgte die Nachwuchsgruppe "Dance Friends" mit ihren Tanzeinlagen für viel Beifall bei allen Gästen.

Kostümprämierungen gab es beim Kinderkarneval nicht. "Da waren wir uns alle einig", berichtete Manfred Heetjans, Presse-Mann der FSV-Karnevalisten. Die Veranstalter legten Wert darauf, dass sich alle Kinder wohl- und sich niemand ausgeschlossen fühle. Die kleinen Karnevalisten sollen fröhlich feiern dürfen . "Alle Kinder sind herzlich willkommen, egal in welcher Verkleidung."

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