Insolvenz Sperrholzwerk: Kündigungen sind notwendig

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Detmold-Nienhagen (te). Rechtsanwalt Hans-Peter Burghardt, Insolvenzverwalter der TS Teutoburger Sperrholz GmbH in Nienhagen, hat die Kritik der Gewerkschaft an der Führung des Verfahrens zurückgewiesen. Es sei notwendig gewesen, 21 Mitarbeitern des insolventen Unternehmens zu kündigen, um mit der reduzierten Mannschaft bei einem ohnehin schon reduzierten Umsatzvolumen weiter machen zu können.

Dadurch habe man kostbare Zeit für Übernahmeverhandlungen gewonnen, sagte Burghardt der LZ. Denn nach Verhandlungen, die er als sehr zäh beschrieb, habe der Hauptkunde des Unternehmens erst in der vergangenen Woche ein gewisses Umsatzvolumen für die nächsten drei Monate zugesagt. "Wir tun alles, um Umsatz und Arbeit zu halten", sagte Burghardt. So sei es unter anderem gelungen, einen Massekredit aufzunehmen und die Arbeitsentgelte zu sichern. Zudem gebe es Interessenten an dem Unternehmen. "Aber die wollen natürlich auch sehen, ob der Laden stabil läuft."

Am 15. März soll die erste Gläubigerversammlung stattfinden, bis dahin müsse ein Übernehmer gefunden sein, "sonst sieht es schlecht aus", sagte Burghardt.

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