Dörentrup, Kalletal und Lemgo stellen Kulturangebot für Jugendliche vor

Marlen Grote

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Ganz viel drin: (von links) Daria Rüther (Stadt Lemgo), Corinna Will (Gemeinde Kalletal) und Anke Kluckhuhn (Gemeinde Dörentrup) packen den Kulturrucksack voll. Im Hintergrund (von links) Annette Paschke-Lehmann und die Bürgermeister Dr. Reiner Austermann (Lemgo), Friedrich Ehlert (Dörentrup) und Mario Hecker (Kalletal). - © Marlen Grote
Ganz viel drin: (von links) Daria Rüther (Stadt Lemgo), Corinna Will (Gemeinde Kalletal) und Anke Kluckhuhn (Gemeinde Dörentrup) packen den Kulturrucksack voll. Im Hintergrund (von links) Annette Paschke-Lehmann und die Bürgermeister Dr. Reiner Austermann (Lemgo), Friedrich Ehlert (Dörentrup) und Mario Hecker (Kalletal). (© Marlen Grote)

Kalletal/Dörentrup/Lemgo. Im Juni geht es wieder los: Für Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren wird der Kulturrucksack ausgepackt. Unter dem Motto „KulTour GrenzenLOS!" werden viele kostenlose Aktivitäten angeboten.

Dazu arbeiten die Gemeinden Kalletal und Dörentrup mit der Stadt Lemgo zusammen. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die Jugendlichen die ortsübergreifenden Angebote gerne nutzen: „Sie pendeln hin und her", berichtet Annette Paschke-Lehmann von der Stadt Lemgo. Und der Lemgoer Bürgermeister Dr. Reiner Austermann bestätigt: „Dörentrup, Kalletal und Lemgo gehören gefühlt ein Stück weit zusammen." Durch das Teamwork der Kommunen können viele Angebote zusammengetragen werden. Das sei gerade in einer Region wie Lippe wichtig, sind sich die Organisatoren einig, denn so werde auch der ländliche Raum für junge Menschen attraktiv.

Mit dem Angebot, das bewusst losgelöst von schulischen Aktivitäten ist, könne auch die Altersgruppe angesprochen werden, die sonst nur schwer erreichbar sei.

Und das gelinge besonders mit Angeboten aus den Bereichen Trickfilm und Fotografie, berichten die „Macher" des Kulturrucksack-Programms. Auch ein Schmiedekursus ist wieder dabei – „Der war vergangenes Jahr heiß begehrt", sagt Paschke-Lehmann. Auch in Form von Tanz, mit selbstgestalteten Masken und Schmuck, Theaterspiel und Malerei können die Jugendlichen ihre Kreativität ausprobieren.

Das lassen sich die Kommunen etwas kosten. Rund 16.000 Euro müssen sie gemeinsam für das Angebot aufbringen, 14.000 gibt das Land dazu. „Das Geld ist gut angelegt", sagt Austermann. Damit es die Jugendlichen auch erreicht, werden in diesen Tagen 4000 Flyer verteilt.

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