Eine Rallye mit Pfötchengeben

Fachfrau Svenja Leopold gibt Hundehaltern auf dem Weg zur Uffoburg Tipps

Tanja Watermann

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Ann-Kathrin Koke hat den Straßenhund "Fiete" erst vor wenigen Wochen aus Kreta übernommen, doch auch er hat sich toll in die Gruppe der gut sozialisierten Hunde bei der 1. Extertaler Hunderallye integriert. Trotz Regens war es für die Teilnehmer ein tolles Erlebnis. - © Watermann
Ann-Kathrin Koke hat den Straßenhund "Fiete" erst vor wenigen Wochen aus Kreta übernommen, doch auch er hat sich toll in die Gruppe der gut sozialisierten Hunde bei der 1. Extertaler Hunderallye integriert. Trotz Regens war es für die Teilnehmer ein tolles Erlebnis. (© Watermann)

Extertal-Bösingfeld. Was ein richtiger Hundefreund ist, den kann auch das Regenwetter nicht abhalten. Insbesondere dann, wenn die erste „Extertaler Hunderallye“ auf dem Programm steht.

Hans Böhm und Julia Stein von „Marketing Extertal“ hatten sich mit der angehenden Hundegesundheitstrainerin Svenja Leopold (25) zusammengesetzt und eine knapp vier Kilometer lange Hundetour durch den Rintelnschen Hagen bis zur Uffoburg geplant. Nur fünf Hundeführerinnen trotzten letztendlich dem Regen und nahmen mit gut erzogenen Hunden teil.

Die Tiere waren zwar charakterlich völlig unterschiedlich, meisterten bei der Themenwanderung von Marketing Extertal aber stressfrei den eineinhalbstündigen Weg durch den Wald. Natürlich blieben die Hunde im Wald an der Leine. Svenja Leopold, die mit einem Exoten, ihrem Alpen-Hütehund Mick, dabei war, gab während der Wanderung Tipps zum Umgang mit dem eigenen Hund, speziell in größeren Gruppen.

Sie animierte die Teilnehmer, den Wald als großen Spielplatz oder Sportparcours für die Vierbeiner zu nutzen und nicht nur geradeaus zu laufen. Balancieren auf Baumstämmen, Dehnen an großen Findlingen, Leckerlisuchen in Vertiefungen von Astlöchern – das mache den Hunden nicht nur Spaß, sondern erhalte auch die Gesundheit.

Ann-Kathrin Koke war stolz auf ihren kleinen Mischling „Fiete“. Als besondere Aufgabe musste jeder Teilnehmer ein Foto von seinem Hund machen, während dieser ein Kunststück absolvierte. Die Vierbeiner punkteten dabei unter anderem mit Stöckchenholen und Pfötchengeben.

Hans Böhm erklärte währenddessen die Vertiefungen an den Überresten der Uffoburg. Diese gehen demnach auf Schatzgräber zurück, die auf der Suche nach dem angeblich von Burgbewohnern vergrabenen sagenumwobenen „goldenen Kalb“ waren.

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