Musikschule der Gemeinde feiert 25. Geburtstag mit einem Festkonzert

Extertaler sorgen für einen guten Ton

Von Sylvia Frevert

Helena Janzen, Geigenlehrerin an der Extertaler Musikschule, vor dem Auftritt des Violin-Ensembles. - © Foto: Frevert
Helena Janzen, Geigenlehrerin an der Extertaler Musikschule, vor dem Auftritt des Violin-Ensembles. (© Foto: Frevert)

Extertal-Bösingfeld. Die Musikschule Extertal besteht seit 25 Jahren. Dieses Jubiläum ist jetzt gebührend gefeiert worden.
"Musik, Musik, Musik" lautete der Titel des Festkonzertes im Friedrich-Winter-Haus. Unter den Gästen war auch Hermann Haack, der als letzter der Festredner nichts mehr zur Geschichte der Musikschule sagen mochte, die ihm als Mitbegründer ohnehin vertraut ist, sondern einen Ausblick in die Zukunft wagte.

Verbunden war dies mit einem Geldgeschenk und einer Bitte an den Leiter der Musikschule, Wolfgang Heinemann. "Um die Zukunft der Burg Sternberg wird derzeit viel debattiert. Ich würde mir wünschen, wieder an die Wurzeln der Burg als Musikburg anzuknüpfen", brachte Haack ein von allen umliegenden Musikschulen zu gründendes "Burg- Sternberg-Ensemble" ins Gespräch.

Talentierte Ensemble-Mitglieder hätte die Musikschule Extertal zu bieten - wie die Besetzung des Festkonzertes zeigte. In die Tasten griffen an diesem Abend vor allem Preisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert" - fünf junge Musiker, die Klavier spielen, zeigten eindrucksvoll ihr Können. Auf den ganz besonderen Wunsch von Bürgermeister Hans Hoppenberg trat auch ein Urgestein der Musikschule Extertal auf: Irene Hammann.

Über ihren Gesang hinaus ist sie ein typisches Beispiel für die "Politik" der Kooperationen, die die Musikschule Extertal mit unterschiedlichen Institutionen pflegt. Irene Hamann steht für die Zusammenarbeit mit den "Extertaler Musikanten", und darüber hinaus gibt es noch eine Kooperation mit dem Bösingfelder Posaunenchor. 

Ein weiterer Gast, der sich jedoch auf die Rolle als Zuschauer beschränkte, war Peter Werpup, Leiter des Lipperland-Orchesters aus dem benachbarten Alverdissen, das mit seinem Jugendorchester ebenfalls eine Kooperation mit der Musikschule pflegt. Jens Hoffmann (Saxophon) stand an diesem Abend als lebendes Beispiel dieser gelungenen Liaison auf der Bühne.

Nach Festreden und einem rund einstündigen Konzert bedankte sich Wolfgang Heinemann bei allen Musikern, dem Förderverein der Musikschule, dem Friedrich-Winter-Haus, das die Bühne für Konzerte "zu fast allen Tages- und Nachtzeiten bereit hält", und ganz besonders bei der Leiterin der Bösingfelder Grundschule, Silvia Genat.  "Wir sind sehr froh, in den Räumen der Schule ideale Unterrichtsbedingungen, verbunden mit kurzen Wegen für unsere Lehrkräfte, vorzufinden", sagte Wolfgang Heinemann.

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