"Leben in Balance"-Workshops in der MediClin-Rose-Klinik

Torben Gocke

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Mit Spaß dabei: Die neugierigen Teilnehmer im Schnupperkursus schlagen im Takt von Christina Hagemeier munter auf die grünen Therapiebälle ein. - © Torben Gocke
Mit Spaß dabei: Die neugierigen Teilnehmer im Schnupperkursus schlagen im Takt von Christina Hagemeier munter auf die grünen Therapiebälle ein. (© Torben Gocke)

Horn-Bad Meinberg. „Work-Life-Balance" meint, die eigene Arbeit in ein gesundes Verhältnis zu Freizeit und Familie zu stellen. Welche Spannbreite professionelle Angebote in dieser Richtung bieten können, das zeigten gut 30 Therapeuten, Berater und Experten in den Räumen der „MediClin" Rose-Klinik zum fünften Therapietag.

Trommeln, Hydrojets, Ernährungsberatung oder Massagen und verordnete Bewegung: Die Palette des Angebots sei so vielfältig, wie die der möglichen Patienten, wusste Therapeut Gunnar Severin zu berichten: „Um so wichtiger ist es für uns, auf alle Wünsche seitens der Patienten mit einem entsprechend groß aufgestellten Angebot reagieren zu können."

Information
Therapeutisches Qigong
Qigong ist eine alte chinesische Meditationstechnik, die aus einer therapeutischen Sicht besonders interessant sein kann. Schließlich ist einer ihrer ursprünglichen Zwecke eine Verbesserung der Kontrolle über den eigenen Körper und den eigenen Geist. Außerdem bietet das Qigong verschiedene Aspekte für Freunde der Kampfkunst. Zum Arsenal der Praktiker und Meister dieses Fachs gehören unter anderem gezielte Atemübungen, sehr genaue Körperbewegungen sowie Konzentrationsübungen und ausgedehnte Phasen der Meditation. Die Hürden für einen Einstieg in die Kunst des Qigong liegen sehr niedrig, mitmachen könne im Grunde jeder, versicherte Therapeut Alexander Fabian der Gruppe in der Bad Meinberger Klinik.

Dass dieser Ansatz der Bad Meinberger Klinik offenbar richtig ist, zeigte der große Zustrom von Besuchern, die über den gesamten Tag verteilt die Schnupperangebote und offenen Türen nutzten, um auszuprobieren und zu experimentieren.

Besonders leise und aufmerksam ging es etwa bei Alexander Fabian zu, der einer Gruppe von gut zwei Dutzend Neugierigen die alte chinesische Kunst des Qigong näher brachte. Zu den sanften Klängen einer Entspannungsmusik führte der Therapeut die Besucher durch eine komplette Sitzung und bekam dafür am Ende sogar – nicht unbedingt typisch für Qigong – einen kleinen Beifall der Teilnehmer.

Wesentlich lauter ging es unter der Regie von Christina Hagemeier zu, die einen Schnupperkursus im therapeutischen Trommeln anbot. Dazu durften die Neugierigen zu den Drumsticks greifen und gut eine halbe Stunde lang auf die vor ihnen liegenden Therapiebälle schlagen – stets im Takt und mit schnellen Wechseln verbunden. Ein wenig erinnerte das an den Stil einer Aerobic-Stunde, so dass sich zum Ende hin entsprechende Erschöpfung in den Gesichtern der Teilnehmer zeigte.

„Als wir vor fünf Jahren mit diesem Tag angefangen haben, war das Ganze tatsächlich ein ausschließlicher Therapietag", erinnert sich Severin. „Wegen der guten Nachfrage und dem Wunsch unserer Gäste nach weiteren Angeboten, hat sich das Programm stetig erweitert, so dass wir heute quasi einen Tag der offenen Tür mit kompletter Leistungsschau unseres Angebotes liefern können", sagt der Therapeut.

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