Politik gibt grünes Licht für Bürgerradweg zwischen Horn und Billerbeck

Manfred Brinkmeier

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Symbolbild. - © Manfred Brinkmeier
Symbolbild. (© Manfred Brinkmeier)

Horn-Bad Meinberg. Bürgermeister Stefan Rother und die Kommunalpolitiker sind begeistert von den Aktivitäten der Interessen- und Planungsgemeinschaft (IPG), die den Bürgerradweg an der Steinheimer Straße zwischen Horn und Billerbeck fortsetzen möchte. Die Verwaltung soll deshalb kurzfristig eine finanzielle Förderung mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW vereinbaren.

Die Mitglieder des Ausschusses für Verkehrsinfrastruktur und Sanierung haben deshalb Dienstagabend entsprechend grünes Licht gegeben. Damit wird zugleich das Angebot der IPG für den Neubau eines Rad- und Wanderweges an der vielbefahrenen Steinheimer Straße angenommen. Ziel der Ehrenamtlichen ist es, noch in diesem Jahr den 
Lückenschluss zwischen Horn und Billerbeck herzustellen. Damit soll es Radfahrern und Wanderern künftig möglich sein, nicht mehr die kurvenreiche und schmale Steinheimer Straße benutzen zu müssen, die für sie zusätzlich gefährlich ist, weil Autofahrer auf ihr häufig viel zu schnell unterwegs sind.

Nun soll zunächst ein weiterer Abschnitt von der neuen K 94 (Lüdekingweg) zum Friedhof von Vahlhausen entstehen. Ab da könnte dann ein städtischer Wirtschaftsweg bis Vahlhausen genutzt werden. In Vahlhausen selber ist in Richtung Billerbeck bis zum vorhandenen Bürgerradweg bereits ein provisorisch gesplitterter Weg vorhanden. Der wird nun im Zuge der Gesamtmaßnahme asphaltiert. Im vorerst letzten Schritt soll schließlich die Lücke zwischen dem Wanderparkplatz Norderteich und Billerbeck geschlossen werden.

Die Interessen- und Planungsgemeinschaft schätzt die Gesamtkosten der nun anstehenden insgesamt rund 1,9 Kilometer Bürgerradwege auf 314.000 Euro. Die Kosten sollen vollständig durch Landesmittel, Eigenleistungen der Ehrenamtlichen und Eigenmittel aufgebracht werden. Bürgermeister Stefan Rother: „Eine unmittelbare Kostenbeteiligung der Stadt ist nicht erforderlich. Man kann die Bürger, die sich zur IPG zusammengeschlossen haben, nicht hoch genug loben. Es ist schon großartig, was diese Ehrenamtlichen bislang schon geleistet haben und auch noch weiter realisieren wollen. Ganz ehrlich, wir hätten das niemals so hinbekommen."

Der Fachbereichsleiter Martin Heim wies darauf hin, dass lediglich der Abschnitt zwischen der K 94 und dem Friedhof in einer Breite von 2,5 Metern ausgebaut werden könne. Deshalb übernehme der Landesbetrieb nur dort die Verkehrssicherung und Unterhaltung. Bei den übrigen, nur 1,8 Meter breiten Abschnitten, würden diese Pflichten dagegen bei der Stadt bleiben. Erhebliche Kosten seien allerdings in den nächsten Jahren nicht zu erwarten, da der Heimatverein Vahlhausen und der Verein Heimatfreunde Naptetal-Billerbeck die Pflege dieser städtischen Radwege einschließlich der Bankette (außer Winterdienst) für die nächsten neun Jahre übernehmen würden.
Wenn alles klappt, soll der Bürgerweg nach dem endgültigen Lückenschluss zwischen Horn und Billerbeck von dort aus noch in Richtung Steinheim fortgesetzt werden. Dabei handelt es sich um eine Strecke von rund 2,5 Kilometern.

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