Staatsbad-Zukunft: Horn soll Gästebetreuung ab Januar übernehmen

Stadtrad und Verbandsversammlung müssen noch zustimmen

veröffentlicht

Horn-Bad Meinberg (co). Zwischen der Stadt Horn-Bad Meinberg und dem Landesverband Lippe wird über den Erhalt des Staatsbades Meinberg verhandelt. Stimmen Rat und Verbandsversammlung im Dezember zu, könnte die Stadt teilweise Aufgaben übernehmen.

Wie berichtet, kann nach der Landesverbandsentscheidung nur noch eine Variante zum Zug kommen. Nach Angaben von Bürgermeister Eberhard Block ist geplant, dass Stadt beziehungsweise Stadtmarketing ab Januar die Gästebetreuung übernehmen. Die Personalkosten sollen mit der Kurtaxe bezahlt werden, die in Höhe von 450.000 Euro für 2013 vom Land gewährt wird. Das solle im Einvernehmen mit den Betroffenen geschehen. "Für die Stadt wäre somit kein Mehraufwand verbunden", verweist der Bürgermeister auf die enge finanzielle Lage der Stadt. Der Kulturbereich soll dagegen beim Landesverband verbleiben.

Bislang ausgeklammert seien Immobilien, die für eine Übernahme noch bewertet werden müssen. Die Haushaltsführungen von Landesverband und Stadt seien zudem unterschiedlich, so dass ein Steuerberater bezüglich der Betriebskosten eingeschaltet werden müsse. Die Stadt könne zudem den Bereich des Moorstichs übernehmen, finanziert über die Kurtaxe. "Eine Bewertung der Immobilien werden wir nicht bis Ende März hinbekommen", schätzte Block. Aber bis dahin werde die weitere Vorgehensweise festgelegt. Er sehe aber gute Möglichkeiten, das Staatsbad fortzuführen.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2014
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.