Bad Meinberg e. V. schlägt Arbeitsgruppe vor

Landesverband soll Lage sondieren

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Horn-Bad Meinberg. Der Bad Meinberg e. V. wünscht sich, einen "Denkraum der Besonnenheit" einzuschlagen. Dabei geht es um die Weiterentwicklung des Staatsbades.

In einem offenen Brief an die Vorsteherin des Landesverbandes Lippe, Anke Peithmann, bittet der Verein CDU und FDP in der Verbandsversammlung, sich im Konsens mit allen zu einem neuen, präziseren Beschluss durchzuringen. Konkret soll sich der Landesverband vorbehaltlos zu Sondierungsgesprächen mit dem Land bereit erklären, um Möglichkeiten der nachhaltigen Entwicklung zu sondieren. Dabei soll versucht werden, vorrangig "regionalökonomische Entwicklungen" zu präzisieren.

Im Sinne eines Moratoriums soll eine "naturschutzfachliche Entwicklung" zunächst ausgeklammert werden. Der Vorstand schlägt vor, stattdessen eine gemeinsame Arbeitsgruppe, auch unter Beteiligung des Kreises Lippe, zu beauftragen, um tragfähige Ideen zu entwickeln. Über die Besetzung des Gremiums solle das Land im Einvernehmen mit Landesverband, Stadt und Kreis entscheiden. Auch der Verein möchte sich als Ideengeber beteiligen.

Die Planvariante B, wird vermutet, sei eine "Papierlösung". Die eventuelle Übernahme der Kurgästebetreuung durch die Stadt und der Hinweis auf eine Finanzierungslücke von 900.000 Euro ließen dies vermuten. Es liege nahe, dass dann nur noch ein Spielraum bestehen werde, der kaum über ein leicht gesteigertes Angebot von weiteren Parkbänken im Kurpark hinausreichen dürfte.

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