Landesverband und Stadt hoffen auf Hilfe vom Land

Gespräche zu dem für das Nationalparkprojekt angekündigte Geld sollen folgen

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Horn-Bad Meinberg/Lemgo (mab). Bei den Bemühungen, Angebote des Staatsbades Meinberg für den Kurort und für potenzielle Kurgäste zu bewahren, sollen Partner mit ins Boot geholt werden. Das betonen der Landesverband Lippe und die Stadt Horn-Bad Meinberg in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Die Sicherung der Zukunft des Staatsbades könne nämlich nur dann gelingen, wenn man dies auf möglichst viele Schultern verteile, erklärte Bürgermeister Eberhard Block am Freitag gegenüber der LZ. Das sieht Landesverbandsvorsteherin Anke Peithmann auch so. Sie zielt dabei auf das Land Nordrhein-Westfalen ab. Schließlich habe dieses im Falle einer Nationalparkplanung, welche bekanntlich inzwischen gescheitert ist, Unterstützung angekündigt.

"Mittel sind also grundsätzlich vorhanden", schlussfolgert Peithmann. Es sollen deshalb zeitnah Gespräche mit der Landesregierung aufgenommen werden. Die Landesverbandsvorsteherin hält es für denkbar, dass die Mittel, die das Land für das (ehemalige) Nationalparkbüro aufwendet, ins Staatsbad Meinberg fließen. Beide Partner sind allerdings überzeugt, dass weitere Förderer und Unterstützer gewonnen werden müssen.

Für künftige Aufgaben - ein genauer Geschäftsverteilungsplan ist dem Bürgermeister noch nicht bekannt - will die Stadt vom Landesverband drei Arbeitnehmer mit deren Einverständnis übernehmen, kündigte Eberhard Block an. Finanziert werden soll dies aus der Kurtaxe. Angesiedelt würden sie in einer neuen GmbH.

Dafür müssten noch geeignete Räumlichkeiten gefunden werden. Bei der notwendigen Prüfung werde man sich laut Bürgermeister zunächst auf das ehemalige Ballhaus im historischen Kurpark konzentrieren. Die Übertragung weiterer Gebäude auf die neue GmbH werde Gegenstand weiterer Verhandlungen sein. Die könnten aber erst geführt werden, wenn der Landesverband Lippe den finanziellen Aufwand für diese Gebäude ermittelt habe, betonte der Bürgermeister. Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Landesverband und Stadt soll am 26. Februar stattfinden.

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