Gericht stoppt Windradbau

Jens Rademacher

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Kalletal. Die Windenergieanlagen zwischen Bavenhausen und Henstorf dürfen vorerst nicht weitergebaut werden. Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster (OVG) entschieden.

Aus dem OVG-Beschluss geht hervor, dass die Arbeiten ruhen müssen, bis das Verwaltungsgericht Minden über eine Klage gegen den Bau entschieden hat. Ein Anwohner war gegen die Baugenehmigung des Kreises Lippe vor das Mindener Verwaltungsgericht gezogen. Anders als das Gericht in Minden entschied die höhere Instanz in Münster, dass die Klage „aufschiebende Wirkung“ hat. Die OVG-Richter hatten indes nicht darüber zu befinden, ob die Klage begründet ist, wie Pressedezernent Dr. Ulrich Lau der LZ sagte.

Der Kreis Lippe wird nach Auskunft der Pressestelle nun prüfen, wie mit diesem Urteil umzugehen ist, und wollte sich gestern zunächst nicht weiter äußern. Kalletals Bürgermeister Mario Hecker wies darauf hin, dass die Gemeinde weder Bauherr noch Genehmigungsbehörde und damit „außen vor“ sei. Ursprünglich wollte die Lemgoer Firma die Bauarbeiten für die Windräder bis Weihnachten beendet haben.

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