Aus für die Sparkasse ist „ganz bitter“

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Extertal-Almena/Kalletal-Langenholzhausen (rad). Die Ankündigung der Sparkasse Lemgo, ihre Geschäftsstellen in Almena und Langenholzhausen zu schließen und durch SB-Filialen zu ersetzen, hat die „Interessengemeinschaft zur Erhaltung und Stärkung des Wirtschaftsstandortes Almena" kalt erwischt. „Wir sind ziemlich schockiert", sagte Mitglied André Nolting.

Zumal sich die Initiative gerade dafür stark gemacht hatte, die Öffnungszeiten der Volksbank am Ort wieder auszuweiten. Zusätzlich will sie den Lebensmittelladen reaktivieren. „Wir wollten uns um diese beiden Baustellen kümmern", sagte Nolting. Jetzt gibt es eine dritte. Für das Dorf sei das „ganz bitter". Zugleich kündigte er an: „Wir werden auch für die Sparkasse kämpfen." Extertals Bürgermeisterin Monika Rehmert sagte mit Blick auf die Volksbank, die Reduzierung der Öffnungszeiten sei sicher ein Problem für Ältere, für Menschen, die den ganzen Tag arbeiten, und für die ansässigen Firmen.

Er sei erst am Dienstag über die Schließungspläne für Langenholzhausen informiert worden, sagte Kalletals Bürgermeister Mario Hecker. Die Gemeinde habe keinen direkten Einfluss auf die Pläne. Er schlage vor, im Rat ein Papier zu erarbeiten und darauf hinzuweisen, dass es in Langenholzhausen nicht so laufen dürfe wie in Lüdenhausen. Dort hatte die Sparkasse 2004 ebenfalls ihre Geschäftsstelle dicht gemacht. Die folgende SB-Filiale wurde Ende 2012 geschlossen. „Das ist schon schlimm genug."

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