Kalletaler Pickert-Prinzessin repräsentiert OWL auf Grüner Woche in Berlin

Alexandra Schaller

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Lässt es sich schmecken: Die offizielle Pickert-Prinzessin Lisa I. mag das Leibgericht der Lipper. Auf der Grünen Woche in Berlin repräsentiert sie OWL und beantwortet Fragen rund um die Region und den Pickert. - © privat
Lässt es sich schmecken: Die offizielle Pickert-Prinzessin Lisa I. mag das Leibgericht der Lipper. Auf der Grünen Woche in Berlin repräsentiert sie OWL und beantwortet Fragen rund um die Region und den Pickert. (© privat)

Kalletal-Hohenhausen. In Berlin ist die 82. Internationale Grüne Woche gestartet. Vor Ort ist auch die Kalletaler Pickert-Prinzessin Lisa Gerdes – gemeinsam mit dem Hohenhauser Unternehmen „Pickert-Mädel". Letzteres ist als Mitglied im Verein „Ernährung NRW" auf der Messe. Die LZ erreichte Lisa I. als Repräsentantin der Region am Telefon.

Gab es bei Ihnen heute Mittag Pickert ?

Information
Persönlich
Lisa Gerdes ist 27 Jahre alt, ledig und kommt aus Bielefeld. Auf das Hohenhauser Unternehmen „Pickert-Mädel" ist sie über einen Stand der Familie Diekmann auf dem Bielefelder Siegfriedplatz aufmerksam geworden. Das Kalletaler Unternehmen hatte Mitte 2016 die Wahl zur Pickert-Prinzessin ausgeschrieben. Die Kunden wählten Lisa I. zur offiziellen Pickert-Prinzessin. Derzeit lebt und arbeitet sie in Berlin als Einrichtungsberaterin. Familie und Freunde in der Heimat besucht sie regelmäßig.

Lisa I.: (lacht) Nein, heute nicht. Ich spare es mir für die kommenden Tage auf. Denn mit Beginn der Grünen Woche wird es jeden Tag reichlich Pickert zu verkosten geben.

Hat man nicht irgendwann genug vom Leibgericht der Lipper?

Lisa I.: Definitiv nicht. Mit dem Pickert verbinde ich viele Kindheitserlebnisse, das gemeinsame Essen an Feiertagen in der Familie zum Beispiel. Für mich hängen viele Erinnerungen daran – davon bekommt man nie genug. Mindestens einmal pro Woche muss daher Pickert auf den Tisch.

Im Sommer 2016 sind Sie zur Pickert-Prinzessin gewählt worden. Muss man dafür bestimmt Voraussetzungen mitbringen?

Lisa I.: In erster Linie sollte man gerne Pickert essen. Aber auch Natürlichkeit und Lebensfreude ausstrahlen. Seine Heimat zu lieben und sich dort wohlzufühlen, ist ein weiterer wichtiger Punkt. Schließlich repräsentiere ich unsere Region Ostwestfalen-Lippe. Auch fließend Englisch zu sprechen, ist von Vorteil – denn gerade hier auf der Grünen Woche trifft man mit viele Kunden aus dem Ausland.

Auf der Grünen Woche vertreten Sie die Region OWL. Was erwartet Sie in Berlin?

Lisa I.: Ich gebe Interviews, mache Fotos, nehme an einer Produktparade teil, treffe unter anderem Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und beantworte alle Fragen rund um OWL und die Backmischung von „Pickert-Mädel". Und hoffe so natürlich, den Besuchern unsere Region und vor allem unser Nationalgericht näherzubringen.

Kann eine Backmischung überhaupt mit Omas selbst gemachtem Pickert mithalten?

Lisa I.: Absolut. Pickert zu backen, ist für mich Kunst. Gerade in der heutigen Zeit, in der alles schnell gehen muss und man kaum noch Zeit hat, aufwendig zu kochen oder zu backen, ist die Backmischung daher eine gute Alternative. Sie gelingt nämlich immer.

Wenn es um Ihre Heimat geht: Welche Themen liegen Ihnen am Herzen?

Lisa I.: OWL ist eine so tolle Region – mit vielen Sehenswürdigkeiten, Bergen, Seen, Tälern... Daher muss es vor allem um Nachhaltigkeit gehen. Es ist so wichtig, regionale Produkte und heimische Bauern zu unterstützen. Es gilt, die Menschen dafür mehr zu sensibilisieren.

Was ist Ihr persönliches Highlight der Grünen Woche?

Lisa I.: Das ist für mich der Kontakt zu anderen Prinzen und Prinzessinnen aus ganz Deutschland, die alle ganz unterschiedliche Produkte repräsentieren. Ich lerne gerne neue Menschen kennen.

Und welcher Prinz passt am besten zur Pickert-Prinzessin?

Lisa I.: (schmunzelt) Wenn man den Pickert herzhaft mag, dann wohl jemand, der Wein repräsentiert. Ansonsten alle, die etwas mit Marmelade zu tun haben.

Was darf eigentlich auf Ihren Pickert?

Lisa I.: Ich bin Vegetarierin, daher scheidet die Leberwurst leider aus. Für mich darf es Kräuterquark oder Marmelade sein. Oder gerne auch beides zusammen.

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