Ausstellungseröffnung im Wald- und Forstmuseum Heidelbeck

Wulf Daneyko

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Bohren dicke Bretter: (von links) Dr. Ute Röder, Mario Hecker, Uwe Zimmermann und Dr. Axel Lehmann. - © Wulf Daneyko
Bohren dicke Bretter: (von links) Dr. Ute Röder, Mario Hecker, Uwe Zimmermann und Dr. Axel Lehmann. (© Wulf Daneyko)

Kalletal-Heidelbeck. „Tok, tok, tok – auf Holz geklopft" – derart lautmalerisch klingt der Name der Sonderausstellung zum Thema Holz im Wald- und Forstmuseum Heidelbeck. Am Sonntag wurde die Erlebnisausstellung für Kinder, in Kooperation mit dem Kindermuseum OWL aus Bielefeld, für eröffnet erklärt.

Uwe Zimmermann, Vorsitzender des Museumsvereins Kalletal, begrüßte zahlreiche Gäste. Als Vertreter der beiden Träger des Museums waren Landrat Dr. Axel Lehmann für den Kreis Lippe und Mario Hecker als Bürgermeister der Gemeinde Kalletal gekommen.

„An zahlreichen interaktiven Stationen haben Kinder die Möglichkeit, vieles auszuprobieren. So können sie das Naturmaterial Holz auf spielerische Weise erkunden. Das selbstständige Erforschen soll angeregt werden", erläuterte die Diplombiologin Dorothee Suray die Exponate.

Gemeinsam mit Andreas Scholz, Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde, und Corinna Will von der Gemeinde Kalletal hatte sie die Ausstellung maßgeblich vorbereitet. Kreativ lassen sich hier sowohl handwerkliche Tätigkeiten ausprobieren als auch die Sinne anregen. „Durch Tasten, Beobachten und Hinhören lassen sich Unterschiede unmittelbar herausfinden", weiß Suray.

Im Sommer wird das Programm noch gewechselt. Zusätzlich werden Fragen rund ums Holz beantwortet, die nicht nur die kleinen Gäste interessieren, sondern auch für die großen Besucher wissenswert sein dürften. Wichtige Antworten gibt es auch zur Zukunft des Museums. Nach der gemeinsamen Übernahme des Museums durch den Kreis und die Gemeinde Kalletal informierte Landrat Lehmann über die Chancen: „Zukünftig wollen wir vermehrt Kita- und Grundschulkinder ansprechen."

Mario Hecker: „Das neue Konzept ist hervorragend." Jetzt sei noch die Finanzierung zu klären, sagte Dr. Ute Röder als Fachbereichsleiterin Umwelt und Energie des Kreises. Zimmermann hofft, dass das Konzept noch vor dem Sommer im Kalletaler Rat und im Kreistag vorgestellt werden kann. Sein Dank ging vor allem an die Ehrenamtlichen, ohne die das Museum nicht aufrechtzuerhalten sei.

Information

Waffen, Tiere und Holzwirtschaft

Neben der Sonderausstellung präsentiert das Wald- und Forstmuseum viele Tiere des Waldes und informiert über die Entwicklung von Jagdwaffen sowie die Forst- und Holzwirtschaft. Es befindet sich in der Schlossmühle von 1537 an der Kurstraße 7 in Heidelbeck.

Geöffnet ist das Forstmuseum dieses Jahr bis einschließlich 1. November immer samstags von 13 bis 18 sowie sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Letzter Einlass ist jeweils um 17 Uhr. Für Gruppen ab zehn Personen oder Schulen sind Führungen auch außerhalb dieser Zeiten möglich.

Der Eintritt kostet zwei Euro und für Gruppen ab zehn Personen je einen Euro. Kinder, Schüler, Studenten sowie Schwerbehinderte zahlen 50 Cent.

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