Naturpark wird 50: Fotografen stellen ihre Favoriten vor

Astrid Sewing

- © Naturpark Teutoburger Wald
Blick in die Wilden Paradiese (© Naturpark Teutoburger Wald)

Kreis Lippe. Hunderte Stunden haben Robin Jähne, Wolfgang Peters und Frank Grawe eigentlich nichts getan - alle drei Fotografieren leidenschaftlich. Und wenn man die Motive in der Natur findet und nicht im Studio, dann braucht man Geduld. In einem Bildband haben sie die verwunschenen Orte des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge aufgesucht und fotografiert.

Zum 50. Geburtstag des Naturparks sind die schönsten Bilder von Jörg Mitzkat zu einem Bildband zusammengestellt worden. Herausgekommen ist eine Hommage an die Natur. Das Buch trägt den Namen "Wilde Paradiese zwischen Hermann und Corvey: 50 Jahre Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge", umfasst 144 Seiten und ist zum Preis von 19,80 Euro im Handel (ISBN: 978-3-95954-000-1) oder
direkt bei Jörg Mitzkat, erhältlich.

Eindrücke aus dem Bildband "Wilde Paradiese"

Eindrücke aus dem Bildband

Ihre Favoriten stellen die Fotografen hier vor und sie geben Tipps, wie man in der Natur fotografiert kann oder wann es das beste Licht gibt, um Landschaftsstrukturen hervortreten zu lassen.

Will man Tiere fotografieren, ist das oberste Ziel, sie nicht in ihrem natürlichen Verhalten zu stören.
"Man muss sie beobachten, aus der Entfernung, und gegebenenfalls mit spezieller Technik, zum Beispiel dem Fernauslöser, arbeiten", sagt Robin Jähne. Für die Naturfotografie gelte generell, dass man die Orte so wieder verlässt, wie man sie vorgefunden hat. "Sieht man eine seltene Orchidee, die man fotografiert, trampelt man nicht rundherum alles nieder, sondern überlegt vorher, wie man das Motiv am besten ablichten kann."
Eine superteure Kamera und zig Objektive braucht man nicht, um sehr gute Fotos zu machen.
"Wichtiger ist, dass man nicht nur die Automatik einschaltet, sondern sich auch mit den manuellen Einstellungen beschäftigt", sagt Frank Grawe.
Ein einfaches Mittel, um das Auge zu schulen, ist es, vor dem Fotografieren durch einen (leeren) Dia-Rahmen auf das Motiv zu schauen.
"Das zeigt, was man weglassen kann, denn das ist die eigentliche Kunst. Viele wollen viel zu viel auf einem Foto haben. Das hat zur Folge, das man das Wesentliche nicht sofort erkennt", sagt Wolfgang Peters.
Weitere Eindrücke aus dem Bildband gibt es hier in einer Bilderstrecke.

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