Landrat Lehmann: Kreis-Seniorenheime sind „in der Spur“

Martin Hostert

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Lippes Landrat Dr. Axel Lehmann. - © Archiv: Vera Gerstendorf-Welle
Lippes Landrat Dr. Axel Lehmann. (© Archiv: Vera Gerstendorf-Welle)

Kreis Lippe. Das Sanierungskonzept liegt auf dem Tisch: Die vier Kreis-Seniorenheime sollen sich spezialisieren. „Jedes Haus wird mittelfristig einen Betreuungsschwerpunkt anbieten", sagte Landrat Dr. Axel Lehmann. Dies habe der Aufsichtsrat beschlossen.

Eine „Beteiligung der Mitarbeiter" an der Konsolidierung sei nicht notwenig. Wie berichtet, hatte Lehmann einen Sanierungstarifvertrag nicht ausgeschlossen, um die Häuser in Blomberg, Detmold, Lemgo und Schlangen aus den roten Zahlen zu holen.

Ein solcher Tarifvertrag sei nicht nötig; auch Entlassungen seien kein Thema. Monatelang hatten die Kreissenioreneinrichtungen (KSE), die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, die Gewerkschaft Komba und der KSE-Betriebsrat um einen Weg aus den Verlusten gerungen. Welche Schwerpunkte die vier Häuser im einzelnen legen werden, wollte Lehmann noch nicht verraten. Eines sei allerdings sicher: „Kein Bewohner wird umziehen müssen, die Spezialisierung erfolgt nicht von heute auf morgen."

Der Landrat ist zufrieden: „Wir bekommen die KSE in die Spur. Die Zahlen werden noch nicht schwarz sein, aber die Schulden werden deutlich sinken."

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