Kreis weiht neues Gebäude am Feuerwehr-Ausbildungszentrum ein

Jens Rademacher

Schlüsselübergabe: (von links) Bernd Marchlowitz (Regionaldirektor der AOK Nordwest), Kreis-Verwaltungsvorstand Jörg Düning-Gast, Elmar Wöstenkötter (Geschäftsführer RRR Stahlbau, Lage), Landrat Dr. Axel Lehmann und Kreisbrandmeister Karl-Heinz Brakemeier. - © Jens Rademacher
Schlüsselübergabe: (von links) Bernd Marchlowitz (Regionaldirektor der AOK Nordwest), Kreis-Verwaltungsvorstand Jörg Düning-Gast, Elmar Wöstenkötter (Geschäftsführer RRR Stahlbau, Lage), Landrat Dr. Axel Lehmann und Kreisbrandmeister Karl-Heinz Brakemeier. (© Jens Rademacher)

Lemgo-Brake. Wo das neue Gebäude anfängt und das bestehende aufhört – an der Fassade ist es kaum zu erkennen. Der neue Verwaltungs- und Logistikbau schließt in der Gestaltung nahtlos an die Fahrzeughalle auf dem Gelände des Feuerwehr-Ausbildungszentrums in Lemgo an.

Landrat Dr. Axel Lehmann hat den Anbau jetzt offiziell eingeweiht. „Seit heute sind wir ein Stück besser vorbereitet", sagt Kreisbrandmeister Karl-Heinz Brakemeier. Zumal der Landrat zeitgleich eine Reihe neuer Fahrzeuge für die Einsatzkräfte in Dienst stellte. „Es ist eine Investition in Steine, Gerätschaften und Fahrzeuge, aber vor allem in die Sicherheit der Menschen", sagte Dr. Lehmann vor etwa 180 Gästen.

Knapp 1,4 Millionen Euro hat das Gebäude gekostet, noch mal 1,65 Millionen Euro wurden in die Fahrzeuge für Rettungsdienst und Katastrophenschutz investiert. Größter Posten dabei: ein neuer Gerätewagen für Gefahrgut, der nach Lehmanns Worten mit 420.000 Euro immerhin 30.000 Euro günstiger war als geplant. Der Gerätewagen ersetzt ein 35 Jahre altes Fahrzeug, das bei der Feuerwehr Leopoldshöhe stationiert ist.

Das neue Verwaltungs- und Logistikgebäude entstand in zehn Monaten – man habe ein „sehr wirtschaftliches Gebäude konzipiert", hob Elmar Wöstenkötter hervor. Der Geschäftsführer der Lagenser Firma RRR Stahlbau überreichte Dr. Lehmann einen überdimensionierten Schlüssel für das Gebäude.

Auf zwei Etagen und 720 Quadratmetern bietet es Platz für sechs Rettungsdienst-Reservefahrzeuge, ein Hochregallager für Medikamente und medizinische Produkte für Rettungsfahrzeuge sowie ein Archiv und hat Büroräume für zehn Rettungsdienst-Mitarbeiter.

Der Bau war nach Lehmanns Worten nach der Neuorganisation des Rettungsdienstes notwendig geworden: Anfang 2016 hatte der Kreis sechs Rettungswachen mit dazugehörigem Personal vom Roten Kreuz übernommen.

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