Freitag, der 13. - Filmtipps und Fakten zum weltbekannten "Unglückstag"

Niklas Böhmer und dpa

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Freitag, der 13. (© Pixabay)

Kreis Lippe. Freitag ist normalerweise ein Grund zur Freude und Ausgelassenheit. Fällt dieser allerdings auf den 13. Tag eines Monats – so wie heute - löst der Blick auf den Kalender bei manch einem ein flaues Gefühl in der Magengegend aus. Im Kopf spukt regelrecht das Wort „Unglück" umher. Die Angst davor, beispielsweise zu stolpern, sich irgendwie wehtun oder etwas kaputtzumachen, steigt an. Und wenn es dann passiert, ist der Grund schnell gefunden.

Die Furcht vor der Zahl 13 kommt nicht von ungefähr. Schon früher dachten einige Leute, dass sie Unglück bringt. Dafür gibt es sogar ein Fachwort: Triskaideka-Phobie. Das heißt so viel wie: Angst vor der 13. Es ist aber nicht bewiesen, dass die Zahl 13 Unglück bringt. Jedenfalls ist der Mythos bis heute in unserem Alltag verankert.

Wenn ein Freitag auf den 13. eines Monats fällt, assoziiert der Aberglaube damit einen Tag voller Pleiten, Pech und Pannen. Betroffene lassen ihr Auto stehen oder trauen sich erst gar nicht aus dem Haus. Beim Gedanken an Freitag, den 13. ist Umfragen zufolge gut jedem vierten Deutschen mulmig zumute. Für viele ist der Tag aber auch einer wie jeder andere auch.

In der Redaktion ist man sich aber einig, dass der heutige Freitag eine Steilvorlage für einen Filmabend mit ein wenig Grusel, Ekel, Schock und Psycho ist. Nachfolgend haben wir ein paar Filmtipps für euch zusammengestellt - damit ihr bestens vorbereitet in den Abend des Unglücksfreitags gehen könnt.

"Das Spiel" (2017)

Erst ganz frisch auf dem Markt: Die Grusel-Verfilmung (Originaltitel "Gerald's Game") des gleichnamigen Romans von Horror-König Stephen King gibt es erst seit dem 29. September auf der Streaming-Plattform "Netflix" zu schauen. Die Eigenproduktion basiert zwar auf einer simplen Story, schafft aber unheimliche Atmosphäre mit einigen Psychospielchen und Ekelmomenten.

Die Story: Das Ehepaar Jessie und Gerald Burlingame möchte ihr Sexualleben aufpeppen und einem abgelegenen Landhaus mehr Zeit miteinander verbringen. Als Gerald seine Frau soeben ans Bett gefesselt hat und er über sie herfällt, überlegt sie es sich anders. Doch noch bevor Gerald sie losmachen kann, erleidet er einen Herzinfarkt und stirbt. Während Jessie hilflos und verängstigt im Bett liegt und langsam verdurstet, beginnt sie, seltsame Dinge zu sehen. Halluziniert sie nur oder exisiert die Bedrohung tatsächlich in der Realität? Anschauen lohnt sich.

"I Spit on Your Grave" (2010)

Die Neuverfilmung des Originalfilms "Ich spuck auf dein Grab" aus dem Jahr 1978 erzählt die Geschichte einer jungen Schriftstellerin, die eines Abends von einer Gruppe Männer gedemütigt und vergewaltigt wird und sich daraufhin auf die Suche nach ihnen macht, um sich nicht minder grausam an ihnen zu rächen.

Die Story: Schriftstellerin Jennifer Hills mietet sich eine einsame Blockhütte im Wald, um in Ruhe an ihrem neuen Buch schreiben zu können. Doch die junge Frau ahnt nicht, dass eine Gruppe rücksichtsloser und brutaler Einheimischer ein Auge auf sie geworfen hat. Eines Nachts überfallen sie Jennifer in ihrer Hütte. Sie quälen und vergewaltigen sie mehrmals. Bevor sie die fast zu Tode gequälte Frau jedoch endgültig töten können, fällt sie kraftlos in einen reißenden Fluss und wird weggespült. Jennifer überlebt und verfolgt ab sofort nur noch ein Ziel: Rache. Alles, was die Männer ihr angetan haben, will sie ihnen heimzahlen.

"Get Out" (2017)

In den USA stürmte der durch satirische Mystery-Horror-Thriller im Februar dieses Jahres an die Spitze der US-Kinocharts. Der schwarze Komiker, Autor und Regisseur Jordan Peele schockt die Zuschauer mit der Story eines Mannes, der einem düsteren Geheimnis auf die Spur kommt. Im Mai kam er auch in die deutschen Kinos. Zuletzt konnte man sich den Streifen übrigens bei der Horror-Nacht im Mondscheinkino am Hermannsdenkmal ansehen.

Die Story: Erzählt wird die Geschichte von Chris und seiner Freundin Rose. Sie ist weiß, er schwarz. Sie will ihn bei einem Wochenendausflug ihren Eltern vorstellen. Er ist nervös, weil die noch nichts von seiner Hautfarbe wissen und er die Vorurteile der weißen Vorstadt-Oberschicht fürchtet - schließlich stößt er aber auf geheimnisvolle Aktivitäten, die seine Vorstellungskraft bei weitem übersteigen und ihn in Gefahr bringen.

"American Horror Story" (seit 2011)

Wer am Freitag, den 13. keinen Film, sondern eine ganze Serienstaffel schauen möchte, dem sei diese US-amerikanische Horror-Fernsehserie ans Herz gelegt. Die seit 2011 bestehende Serie erzählt von Staffel zu Staffel in sich abgeschlossene Geschichten, die unterschiedliche Arten des Horrors widerspiegeln. Es ist also ganz egal, wo ihr anfangt oder aufhört und könnt frei entscheiden, welche Geschichten euch am ehesten zusagen. Tipp aus der Redaktion: Staffel 1, 4 und 5 (mit Lady Gaga). Alle sieben Staffeln sind auf Netflix zu sehen. Frohes Gruseln!

  • Staffel 1: American Horror Story: Murder House
  • Staffel 2: American Horror Story: Asylum
  • Staffel 3: American Horror Story: Coven
  • Staffel 4: American Horror Story: Freak Show
  • Staffel 5: American Horror Story: Hotel
  • Staffel 6: American Horror Story: Roanoke
  • Staffel 7: American Horror Story: Cult

"Stephen Kings Es"/ "Es" (1990 & 2017)

Die Horrorfilm-Ikone von Autor Stephen King wurde in diesem Jahr noch einmal neu aufgelegt. Der Clownhorror ist seit dem 28. September in den deutschen Kinos zu sehen und hat schon in den ersten zwei Wochen die Chartspitze erklommen.

Die Story: Erzählt wird die Geschichte einer Gruppe von Teenagern in der Kleinstadt Derry im Bundesstaat Maine der späten 80er Jahre. Zu Beginn ermordet der gruselige Clown den sechsjährigen Georgie Denbrough, einige Monate später versucht dann eine Gruppe von Teenagern, angeführt von Georgies Bruder Bill, den Tod und weitere mysteriöse Geschehnisse in Derry aufzuklären. Dabei merken sie schnell, dass sie sich ihren schlimmsten Ängsten stellen müssen, um die Taten des seit Jahrhunderten mordenden Clowns zu verstehen.

Grusel-Klassiker: "Shining" (1980), "Poltergeist" (1982), "Das Schweigen der Lämmer" (1991)

Wer sich gruseltechnisch zurück in die vergangenen Jahrzehnte begeben möchte, demjenigen empfehlen wir diese drei Werke. Absolute Klassiker, die das Herz auch bei wiederholtem Gucken noch immer schneller schlagen lassen.

13 Fakten rund um den "Unglückstag"

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