Jürgen Reitemeier und Wolfram Tewes legen dritten Westfalen-Krimi vor

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Kunst und Kopie: Darum geht’s im neuen Westfalen-Krimi. Bei der Arbeit, die Wolfram Tewes (links) und Jürgen Reitemeier präsentieren, handelt es sich jedoch um einen echten Böckstiegel. - © Luetgebrune
Kunst und Kopie: Darum geht’s im neuen Westfalen-Krimi. Bei der Arbeit, die Wolfram Tewes (links) und Jürgen Reitemeier präsentieren, handelt es sich jedoch um einen echten Böckstiegel. (© Luetgebrune)

Detmold. In die Kunstszene führt der neue Westfalen-Krimi von Jürgen Reitemeier und Wolfram Tewes. Aber der Fußball kommt auch nicht zu kurz. „Schweinebande“ heißt der neue Roman des lippischen Autoren-Duos. Es ist der dritte Krimi, in dem die beiden ihren Paderborner Kommissar Schwiete ins Rennen schicken. Und der tappt erst einmal im Dunklen, als der pensionierte Lehrer Lorenz Plückebaum erschossen in seiner Wohnung aufgefunden wird.

Plückebaum galt als Einzelgänger und lebte zurückgezogen in einem ruhigen Paderborner Stadtteil. Das einzig Auffällige an seinem Leben scheint seine Sammelleidenschaft für Kunst gewesen zu sein. Kunst und Kopie, Expertise und Betrug: In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Krimi-Handlung.

Die Ermittlungen gehen parallel zu einem „historischen Ereignis“ über die Bühne: Der SC Paderborn steht kurz vor dem Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga. „Der Showdown ist am Tag der Aufstiegsfeier“, so Wolfram Tewes.

Der nächste Lippe-Krimi der beiden soll übrigens im Herbst erscheinen – eine kurze Begegnung mit dessen Protagonist „Schulten Jupp“ gibt es aber schon im Westfalen-Krimi „Schweinebande“: Der Paderborner Kommissar Schwiete muss in einer dienstlichen Angelegenheit zum Detmolder Polizeipräsidium und trifft dabei auf seinen Kollegen aus der Lippe-Krimi-Reihe. „Übertreiben wollen wir das nicht, aber ,Schulten Jupp’ einmal durchs Bild laufen zu lassen, hat schon Spaß gemacht“, sagt Jürgen Reitemeier.

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