600 Besucher feiern zu Rock-Melodien auf dem Woodstick-Festival

Raphael Bartling

  • 0
  1. Schlagwörter:
  2. Woodstick-Festival
  3. Rock
Eine große Party: Unter den Besuchern herrscht beim 15. „Woodstick"-Festival im Seelenkamp beste Stimmung. Im Hintergrund ist die Bühne zu sehen, auf der abwechselnd sieben Bands auftreten. - © Raphael Bartling
Eine große Party: Unter den Besuchern herrscht beim 15. „Woodstick"-Festival im Seelenkamp beste Stimmung. Im Hintergrund ist die Bühne zu sehen, auf der abwechselnd sieben Bands auftreten. (© Raphael Bartling)

Lage. Festival-Flair auf dem Gelände der Firma Stemberg im Seelenkamp: Rund 600 Besucher haben am Samstag beim „Woodstick-Festival" ausgelassen zu gepflegten Rock-Melodien gefeiert. Es war bereits die 15. Auflage des Open-Air-Festivals. Obgleich das rege Treiben auf und neben der Bühne anfangs nur schwer ins Rollen kam – los ging es bereits am Nachmittag –, herrschte dort eine durchweg ausgelassene Stimmung.

Mit der Zeit strömten dann auch immer mehr Festivalgäste auf die Rasenfläche, um sich einen guten Platz vor der Bühne zu sichern. Gleich sieben verschiedene Bands waren dort im Laufe des Abends zu sehen und vor allem deutlich zu hören.

Den Auftakt machte die Formation „Vandalism" mit Musikern aus Berlin, Bremen und Bielefeld. Die ehemalige Lagenser Gruppe heizte dem „Woodstick"-Publikum gleich von Beginn an mit fetzigem Punkrock und Hardcore-Hymnen gehörig ein und machte somit Lust auf mehr.

Nach dem ersten feurigen Auftritt des Abends beanspruchte „Narcolaptic" aus Hamburg für knapp eine Stunde Mikrofone und Verstärker für sich. Die vier „Skate-Punker" präsentierten zum größten Teil Titel aus ihrem aktuellen Album „Hypocretin", das der feuchtfröhlichen Stimmung nach zu urteilen bestens ankam.

15. Woodstick-Festival in Lage

15. Woodstick-Festival in Lage


Darauf folgend zelebrierte das Trio „Blank When Zero" vom „Rhein-Main-Bermudadreieck" Spaß und laute Töne. Mal auf Deutsch und mal auf Englisch hielt die Gruppe die Festivalgänger mit schmissigem Punk inklusive einiger Metal-Einflüsse bei gut 45 Minuten Spielzeit auf Partykurs.

Das galt indes auch für die weiteren Bands: Besonders die Musik von „Eskalation" aus Nürnberg schuf ᠆Bewegung vor der Festivalbühne. Dabei fand gerade Frontmann Franky bei dem Auftritt seiner Gruppe kein Halten mehr: Gerade hauchte er noch einen Vers in das Mikrofon, dann sprang er getreu des eigenen Bandnamens wie wild um seine Musiker-Kollegen herum, nur um dem über den Festplatz tönenden Refrain Würze zu verleihen.

In gelb-schwarzen Shirts: Die Band „Eskalation" aus Nürnberg mit Geli, Franky und Chris (von links). - © Raphael Bartling
In gelb-schwarzen Shirts: Die Band „Eskalation" aus Nürnberg mit Geli, Franky und Chris (von links). (© Raphael Bartling)

Als regionale Vertreter spielten „Freiburg" aus Gütersloh für die Besucher. Das Quartett lieferte energischen Punkrock mit deutschsprachigen Texten. Anschließend standen noch die Punkrocker von „Lygo" aus Bonn auf der Bühne, ehe „Guts Pie Earshot" mit Patrick „Rizio" Cybinski am Cello und Jean „Sheng" Jacobi an den Drums, mit ihrem musikalischen Cocktail aus klassischem Live-Konzert und Partysounds das Publikum in die Nacht begleiteten.

Stände werden gut angenommen

Mitorganisator Christian Stüber vom Verein „Woodstick" zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des 15. Festivals: „Wir waren froh, dass wir durchweg gutes Wetter hatten, obwohl es anfangs noch sehr nach Regen aussah. Daher sind einige Leute erst zu späterer Stunde hinzugestoßen. Mit rund 600 Besuchern hatten wir aufgrund dessen etwas weniger Zulauf als im vergangenen Jahr."

Die Stimmung auf dem Gelände des „Umsonst&Draußen"-Festivals sei laut Stüber durchweg positiv gewesen. „Alles ist friedlich und fröhlich abgelaufen. Auch unsere Verkaufsstände, allen voran natürlich die Getränkeausgabe, aber auch das vegetarische Essenangebot wurde von den Besuchern bestens angenommen", berichtet Stüber.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2017
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

0 Kommentare
0 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem gültigen LZ-Plus-Zugang möglich. Jetzt testen!