Wohnhaus in Lage nach Brand unbewohnbar - Kind spielte mit Feuer

Thomas Reineke

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Wohnhausbrand in Müssen - © Thomas Reineke
Wohnhausbrand in Müssen (© Thomas Reineke)

Lage-Müssen. Ein Großaufgebot der Lagenser Feuerwehr hat am Sonntagnachmittag einen Brand in einem Reiheneckhaus in Müssen bekämpft. Das Feuer war gegen 15.45 Uhr ausgebrochen.

Schnell fraßen sich die Flammen durch das gesamte Haus bis hinauf in den Dachstuhl. Die vierköpfige Familie, die in dem Gebäude an der Grabenstraße wohnt, konnte sich unverletzt ins Freie retten. Ein 15-jähriges Mädchen aus dem Nachbarhaus, das im Dachbereich ebenfalls von dem Brand in Mitleidenschaft gezogen worden ist, wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

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Die Lagenser Feuerwehr war mit 51 Kräften vor Ort und hatte die Flammen eine Dreiviertelstunde nach der Alarmierung unter Kontrolle. Noch am späten Nachmittag trafen zwei Spezialisten der Kripo an der Einsatzstelle ein, um die Suche nach der Brandursache aufzunehmen.

Die Ursache des Brandes konnte nach einem Bericht der Polizei schnell ermittelt werden: zwei Jungen aus der Nachbarschaft hatten zusammen draußen gespielt. Einer der beiden 7-Jährigen hatte aus Übermut und Leichtsinn einen gelben Müllsack angezündet, der neben dem Haus stand. Das dabei entfachte Feuer geriet schnell außer Kontrolle und griff auf das Haus über.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei stand der Dachstuhl bereits in Flammen. "Das Haus ist bis auf weiteres unbewohnbar", sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Friedhelm Stölting, vor Ort.

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